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Taehyung Pov
Es bleibt still nachdem ich die Worte ausgesprochen habe und mit jeder Sekunde die vergeht, mit jeder Bewegung des Zeigers an der Uhr werde ich unsicherer. Habe ich vielleicht was falsches gesagt?
Als er mich zu sich hinter seinen Schreibtisch geholt hat dachte ich eigentlich, er wüsste worauf ich hinaus will. Immerhin habe ich nicht versucht zu verstecken woran ich beim spielen mit dem Stift gedacht habe, auch wenn ich mich ziemlich dumm dabei gefühlt habe. Möchte er vielleicht trotz allem keinen Sex mit mir?
Wir hatten seit Ewigkeit keinen und ich dachte eigentlich, dass das hier eine gute Gelegenheit wäre. Nun gut, der Schreibtisch im Büro eines Krankenhauses ist nicht das erste woran man denkt, wenn es um Sex geht, aber ich wüsste nicht was dagegen spricht. Außer er möchte keinen mit mir...
Seit der Trennung damals nach der Sache mit Jiyu hatte ich keinen Sex mehr, zumindest nicht mit einem Mann. Ich habe mit Frauen geschlafen, weil ich frustriert war und mir nicht anders zu helfen wusste, aber ich wollte keinen anderen Mann als Jungkook haben, auch wenn es gerade das erste mal ist, dass ich mir das eingestehe. Aber was wenn Jungkook mich nicht mehr möchte?
Bevor ich weiter an mir selber und an dieser Beziehung zweifeln kann, erlöst er mich von der unerträglichen Anspannung indem er seine Lippen auf meine presst. Der Kuss kommt überraschend und ich brauche eine Weile bevor ich reagiere. Zuerst zögernd erwidere ich den Kuss, aber als ich meinen Mund öffne und er seine Zunge hinein gleiten lässt, wird er intensiver und stürmischer.
Er legt eine Hand auf meinen Rücken ohne den Kuss zu lösen und trotz der Atemnot breche auch ich nicht ab. Selbst wenn ich ersticke, möchte ich nie wieder aufhören diesen Mann zu küssen.
Als wäre ich so leicht wie ein Kissen hebt er mich mit ohne große Mühe hoch und setzt mich auf den Schreibtisch bevor ich überhaupt richtig begriffen habe was er soeben getan hat.
Ich stöhne in den Kuss hinein und vergrabe meine Hände in seinen Haaren als er die von der Hose bedeckte Beule gegen meine eigene zwischen den gespreizten Beinen presst.
Seine Lippen bewegen sich auf meinen, voller Sehnsucht und verlangen. Er braucht keine Worte um mir zu sagen was er in diesem Moment empfindet. Seine Gesten, seine Berührungen und sein Blick reichen da vollkommen aus. Seine Hände, die über meinen gesamten Körper wandern und mir das Hemd so schnell es geht vom Körper reissen, zeigen mir wie sehr er mich begehrt, seine Augen sagen mir wie sehr er mich liebt und ich weiß, dass auch er es mir ansieht.
"Heb das Becken etwas an, Tae", bittet er mich nachdem er mir die Hose aufgeknöpft hat. Ich schlinge meine Arme um seinen Nacken und tue was er mir gesagt hat. Ohne irgendwelche Probleme hat er mir die Hose ausgezogen und gleich darauf folgt auch die Unterhose unter der man meine Vorfreude nur allzu gut erkennen kann.
"Verdammt", raunt er gegen meine Lippen und fummelt an seinem eigenen Reißverschluss herum. Ohne die Augen zu öffnen oder diesen wunderbaren Kuss zu untebrechen, lasse ich meine Hände seinen Hals bis zu seinen Armen und anschließend zu den Händen hinunter wandern die ich ablöse.
Ich bin trotz der Nervosität und Aufregung ruhiger, schaffe es in nur wenigen Sekunden seine Hose zu öffnen und sie zu meiner auf den Boden gleiten zu lassen. Auch seine Unterhose findet dort unten Platz und während ich noch dabei bin all das in mich aufzunehmen, drückt er mich nach hinten mit dem Rücken auf den Schreibtisch.
In diesem Moment interessiert mich die Kälte der Luft, die durch das offene Fenster kommt nicht, oder die Rückenschmerzen, die ich nach den ganzen hier mit Sicherheit haben werde, denn die ganzen Strapazen im Nachhinein werden sich für diesen Augenblick lohnen. Das weiß ich, weil es bis jetzt jedes mal so mit ihm war.
Er hält mir seine drei Finger vor den Mund und ohne darüber nachdenken zu müssen weiß ich was er von mir möchte, aber ich schüttle den Kopf und beiße mir auf die Unterlippe, weil es mir peinlich ist das jetzt vor ihm zugeben zu müssen. "Keine Vorbereitung nötig."
Ich lasse meine Hände durch seine weichen Haare gleiten und versuche krampfhaft nicht rot anzulaufen als er die Stirn runzelt und mich verwirrt ansieht. "Das kann ich nicht tun, Tae. Das würde verdammt weh tun."
"Nicht wenn ich mich bereits zu Hause vorbereitet habe."
Am liebsten würde ich das Gesicht in irgendetwas weichem vergraben damit er mich nicht mehr mit diesem überraschten Blick ansehen kann. Gott, mir war selten etwas so peinlich wie das hier gerade und um ehrlich zu sein hätte ich jetzt nichts dagegen einfach im Erdboden zu versinken, aber ich denke das würde Jungkook nicht zulassen.
"Du hast keine Ahnung was du mit mir anstellst, nicht wahr?" Er führt sein Glied an meinen Eingang und lächelt mich von oben herab an während er mir die Strähnen aus dem Gesicht streicht. "Die Vorstellung wie du dich bereits alleine vorbereitet hast, mit dem festen Vorhaben heute mit mir zu schlafen, macht mich verdammt an."
Ich werfe den Kopf in den Nacken und schnappe überrascht nach Luft als er ohne Vorwarnung in mich eindringt. Nach all der Zeit hatte ich vergessen, wie überwältigend dieses Gefühl ist und das trotz all der Vorbereitung der Schmerz noch da ist. Zwar nicht so stark und er verfliegt nach einer Weile, aber er packt einen ziemlich unerwartet.
"Aber das nächste mal überlässt du dieses Vergnügen mir."
Er verteilt kleine Küsse auf meiner Stirn, wandert mit seinem weichen Lippen meinen Nasenrücken hinunter und foltert mich als er nur kurz über meinen Lippen inne hält. Er verschränkt unsere Hände ineinander, die andere führt er an mein Glied, umschließt es und fängt an sie im Rhythmus zu seinen Stößen auf und ab zu bewegen.
Ich schließe die Augen und gebe mich diesem überwältigenden Gefühl vollkommen hin. Wie konnte ich nur vergessen wie gut sich das anfühlt? Wie konnte ich so lange ohne dieses Gefühl leben?
"Jimins Büro ist direkt nebenan, er wird dich hören wenn du nicht leiser bist." Er grinst während er das sagt, als wolle er mir sagen das er nichts dagegen hätte selbst wenn dem so wäre, aber ich sehe ihn lediglich beleidigt mit zusammengezogenen Augenbrauen an.
"Und wessen Schuld ist das?"
"Meine?", fragt er gespielt unschuldig bevor er sich ganz raus zieht und wieder ganz in mich eindringt. Das stöhnen, das er mir dabei entlockt ist lauter als jedes zuvor und ich bin mir sicher, dass nicht nur Jimin, sondern das ganze Krankenhaus das gehört haben muss.
"Das ist nicht das einzige, woran du Schuld trägst." Ich lege ihm meine freie Hand auf die Wange und ignoriere die Tatsache, dass ich schrecklich aussehen muss mit diesem Ausdruck im Gesicht und den Haaren, die an meinem Schweiß kleben. "Es ist deine Schuld, dass ich mich ohne dich nicht mehr nur alleine, sondern auch einsam fühle."
Seine Stöße werden langsamer, die Konzentration in seinem Gesicht verschwindet und sein Mund steht offen. Diese Worte müssen ihn tatsächlich unerwartet getroffen haben, ich hätte sie mir ja nicht einmal selber zugetraut, aber es überkam mich einfach.
"Taehyung, ich habe was für dich. Etwas, was ich dir bereits damals bei dem Besuch im Gefängnis geben wollte."
Er zieht die goldene Kette, die um seinen Hals hängt, unter seinem Hemd hervor und offenbart einen Ring daran. Ohne sich irgendwelche Gedanken darüber zu machen, reißt er sie sich vom Hals als wäre sie nichts besonderes und löst den Ring davon.
Er hebt meine Hand hoch und schiebt mir den Ring an den Finger. Ich weiß nicht woher er wusste, dass er mir wie angegossen passen würde oder ob es einfach nur ein verrückter Zufall ist, aber er sieht wie geschaffen für mich aus. Mit einem Lächeln im Gesicht drückt er einen Kuss auf den Ring und fängt wieder langsam an sich zu bewegen.
"Dieser Ring symbolisiert mein Versprechen dich nie wieder alleine fühlen zu lassen."
Vollkommen baff und überwältigt von all den Gefühlen starre ich den Ring an, nicht im Stande zu begreifen das ich ihn tatsächlich wieder habe. Jungkook. Ohne es richtig kontrollieren zu können fange ich an zu lachen. Ich lache und wische mir die Tränen weg, die meine Schläfe entlang in meine Haare fließen.
"Worüber lachst du?", fragt er verunsichert, aber ich schüttle schnell den Kopf und nehme sein Gesicht in meine Hände. Ich hauche ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen und sehe ihm wieder in die Augen.
"Dieses mal bin ich mir sicher, dass ich mehr als nur glücklich bin."
Jungkook erwidert mein Lächeln bevor er mich wieder in einen stürmischen Kuss zieht und anfängt sich schneller zu bewegen. Seine Hand bewegt sich wieder um mein Glied bis ich stöhnend komme. Nur kurz nach mir spüre ich auch ihn kommen, aber statt einfach auf mir liegen zu bleiben, zieht er mich an sich und sinkt mit mir auf seinem Schoß zurück in den Stuhl.
"Ich lasse dich nie wieder gehen", haucht er gegen meinen Hals, in den er sein Gesicht vergraben hat. Nur selten war ich so glücklich wie in diesem Moment und wenn ich es doch mal war, dann nur mit ihm. Er macht mich glücklich. Er und nur er.
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Ich denke das habt ihr euch nach all den Strapazen verdient, mal kein Kapitel mit Drama 😂😂😂😂😂
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