Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

≈ 21 ≈

Jimin Pov

Das Date war echt ein totaler Reinfall, ich bin letztendlich mit meinem Problem kein Stück weitergekommen, stattdessen habe ich das Gefühl, noch verzweifelter zu sein, als vorher. Deshalb habe ich mich nach meinem Abgang auch dazu entschieden ein klein wenig durch die Gegend zu laufen, um vielleicht den Kopf halbwegs freizukriegen. Wirklich funktionieren wollte das jedoch auch nicht unbedingt und nach Hause gehen, um mich dort ins Bett zu legen und letztendlich wieder nicht schlafen zu können, ist auch keine Option gewesen. Aus diesem Grund habe ich Tae auch angerufen und ihn gefragt, ob ich vorbei kommen könnte.

Er hörte sich bereits am Telefon recht schläfrig an, dennoch dachte ich mir dummerweise nichts dabei. Erst, als ich vor dem Gebäude stehe und er die Tür öffnet, mir mit zersausten Haaren, sowie bequemer Kleidung gegenübersteht, realisiere ich, dass er offensichtlich bereits geschlafen hat und ich ihn geweckt habe. Womit mich dann auch schon sofort das schlechte Gewissen packt.

„Hey, komm rein", murmelt er mit zugekniffenem Auge, ehe er Platz macht, sodass ich in die Wohnung eintreten kann. Im Flur ist das Licht aus, sowie in der restlichen Wohnung auch, lediglich der Fernseher aus dem Wohnzimmer, welcher ziemlich leise spielt, sorgt für etwas Beleuchtung. Und das gedämmte Licht, welches aus Taehyungs Zimmer dringt, dank der offenen Tür.

Meine Schuhe ziehe ich aus, darauf bedacht, leise zu sein und seine Eltern nicht zu wecken, dann gehen wir gemeinsam auf sein Zimmer. In diesem angekommen, warte ich noch, bis die Tür zu ist, dann seufze ich. „Fuck, Tae, du hast ja schon längst geschlafen. Wieso hast du denn am Telefon auch zugesagt? Hätte ich geahnt, dass du bereits um null Uhr pennst, wäre ich nicht hergekommen", meine ich nun, da Gewissensbisse sich zu Wort melden.

„Es muss schon seine Gründe haben, wenn du um die Zeit spontan vorbei kommen möchtest und du hast dich am Telefon auch schon bedrückt angehört. Schlafen kann ich auch später, mach dir keinen Kopf. Sag mir lieber, was los ist. Ist irgendetwas Schlimmes passiert?", fragt er mir kratziger Stimme, reibt sich ein Auge und deutet schließlich auf sein Bett, damit ich mich setze. Was ich dann auch tue.

Seufzend fahre ich mir einmal durchs Haar, schüttle auf seine letzte Frage hin den Kopf, damit er sich keine Sorgen macht. „Nichts Schlimmes, nein. Das ist es nicht." Ich schlucke und hebe den Blick, da er sich direkt neben mich setzt und mich abwartend abschaut.

„Hast du dich heute mit Jungkook getroffen?", frage ich aus Neugier, was er mit einem Nicken bestätigt, ehe er sich über die Lippen leckt. „Und du warst doch heute auf ein Date mit dieser Neuen. Warst du bis eben bei ihr?", möchte er wissen, doch ich schüttle ein weiteres Mal den Kopf. Innerlich verziehe ich jedoch einmal das Gesicht bei dem Gedanken. Ich wäre lieber von einer Klippe gesprungen, als so lange bei ihr zu bleiben, das steht definitiv fest. „Nein, die war echt extrem nervig. Ihre Stimme liegt mir immer noch in den Ohren", erkläre ich ihm, was ihn kurz lachen lässt. „Wir haben uns bereits vor einigen Stunden verabschiedet, aber ich bin noch ein wenig spazieren gegangen."

Natürlich runzelt er auf meine Aussage hin die Stirn, er weiß, dass ich nicht der Typ bin, der Spaziergänge macht und das auch noch für mehrere Stunden und um diese Zeit. Taehyung merkt, dass irgendetwas nicht okay ist, er ist immerhin mein bester Freund und das nicht ohne Grund. Also rutscht er etwas zu mir und legt seine Hand auf meinen Nacken, über welchen er schließlich streicht. „Erzähl mir mal endlich, was nicht stimmt. Du bereitest mir Sorgen", meint er nun. Er kennt mich einfach zu gut, vielleicht bin ich auch genau deshalb hier. Ich brauche seine Hilfe, möchte meine Zweifel mit ihm teilen. Auch, wenn er keine Antwort parat hat, reicht es mir, wenn er mir vorerst einfach nur zuhört.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, Tae. In meinem Kopf herrscht ein totales Chaos, eigentlich will ich dich nicht so spät damit volllabern, aber ich weiß echt nicht wohin mit mir", seufze ich und schlucke schließlich einmal leer, ehe ich einfach versuche von vorne anzufangen. „Du weißt ja, in letzter Zeit treffe ich mich immer wieder mit Yoongi. Wir standen in den letzten Wochen gefühlt jeden Tag in Kontakt, haben uns jedes Wochenende getroffen, was inzwischen sogar eine kleine Tradition geworden ist. Anfangs war noch alles ganz entspannt, ich habe mich in seiner Nähe immer total wohlgefühlt, wir konnten über alles sprechen und keine Ahnung", erkläre ich seufzend, doch Tae scheint ein wenig verwirrt zu sein.

„Ja und? Ist doch alles in Ordnung", meint er schulterzuckend, doch ich schüttle nur wieder den Kopf. „Nein, eben nicht. Die Betonung liegt auf war", kontere ich sofort und lege sogleich wieder eine Pause ein, da ich nicht weiß, wie ich das Nächste ansprechen soll. Er hingegen scheint ein wenig ungeduldig zu werden. „Jimin, rede nicht so um den heißen Brei herum. Was ist denn jetzt das Problem? Habt ihr euch gestritten?"

Schwerschluckend schaue ich ihn an und schüttle den Kopf, beiße mir kurz auf die Unterlippe und sammle noch einmal meinen ganzen Mut zusammen. „Tae, ich habe glaube angefangen mich in seiner Nähe ein wenig zu wohl zu fühlen", meine ich nun, verfolge jeden seiner Gesichtszüge, in der Hoffnung, er versteht, worauf ich hinaus möchte. Doch leider ist dem nicht so, stattdessen zeichnet sich ein riesiges Fragezeichen in seinem Gesicht ab. Sagen tut er jedoch nichts, was nun mich die Stirn runzeln lässt. „Hast du nichts zu sagen?"

Er öffnet den Mund und schließt ihn sofort wieder, dann hebt er die Schultern entschuldigend an. „Jiminie, ich weiß echt nicht, worauf du hinaus möchtest", gibt er kleinlaut von sich, was mich nur wieder seufzen lässt.

Okay, ich sage es einfach anders.

„Letztes Wochenende war ich wieder bei ihm und... irgendwie haben wir uns dann geküsst", falle ich mit der Tür ins Haus, wobei ich diesmal jedoch den Boden anschaue. „Zwei Mal", lege ich noch nach. Nun macht sich Nervosität in mir breit, ich weiß echt nicht, wie das heute noch etwas werden soll, wenn ich so lange dafür brauche, um ihm gerade einmal das zu erzählen.

„Oh fuck, sag mir nicht, er steht auf dich?", entkommt es Taehyung plötzlich, doch ich hebe den Blick und schaue ihn nun verwirrt an. Er scheint echt nicht mein Problem zu verstehen, oder? „Wir haben uns nur geküsst, weil ich damit angefangen habe. Gut, es war zwar kein richtiger Kuss, aber meine Lippen lagen für einen Moment auf seine und dadurch kam das eine zum anderen", versuche ich ihm klarzumachen.

„Gott, warte mal einen Moment, ich komm nicht ganz mit. Bist du etwa bisexuell? Möchtest du mir das gerade sagen?"

Sofort schüttle ich den Kopf. „Das ist es ja, Tae. Ich bin nicht bisexuell und auch nichts anderes, ich bin eigentlich hetero. Aber dieser Kuss hat mich so aus der Bahn geworfen, ich muss die ganze Zeit daran denken. Weißt du eigentlich, wie schlimm das ist? Meine Gedanken finden keine Ruhe, ich muss nur noch an Yoongi denken, dabei bin ich mir schon fast sicher, dass ich nur auf Frauen stehe. Als er mich allerdings nach Hause gebracht hat und so vor mir stand, da habe ich mir wieder irgendetwas erhofft und ich verstehe mich einfach selbst nicht. Heute habe ich mich extra mit dieser Sohee getroffen, aber ihre Anwesenheit hat mich so genervt und rate mal, wo ich mit meinen Gedanken war und wen ich vermisst habe. Richtig, Yoongi. Ich meide ihn schon die ganze Zeit, schreibe kaum mit ihm, doch eigentlich will ich das doch gar nicht. Aber wenn wir uns nach alldem wieder sehen, könnte es total peinlich werden und davor habe ich so Angst", plappere ich schließlich drauf los, wobei ich gegen Ende schon fast weinerlich und aufgebracht klinge.

Was ich ja auch bin.

Statt etwas zu sagen, spüre ich nach meinem kleinen Ausbruch plötzlich Taehyungs Hand auf meinem Kopf, als er mich schließlich zu sich zieht und mich in den Arm nimmt. Ohne groß darüber nachzudenken, gebe ich mich der Umarmung hin und lege meinen Kopf auf seiner Schulter ab, schließe die Augen, um nicht in Tränen auszubrechen. Das alles ist einfach viel zu viel für mich. „Jimin", beginnt er und streicht mir über die Schulter. „Zunächst einmal, beruhig dich bitte", legt er nach und gibt mir schließlich einen Moment.

Ich beiße mir wie ein kleines Kind auf die Unterlippe und nicke einfach nur, ehe ich mich an seinem Shirt festkralle. Gerade brauche ich einfach etwas, das mir Halt gibt. Und die Tatsache, dass mein bester Freund hier ist; für mich da ist, mir zuhört und Trost spendet, beruhigt mich tatsächlich ein wenig.

Es vergehen einige Minuten, in denen ich seine Umarmung schätze und mich langsam wieder beruhige, was auch er zu bemerken scheint. Seine Hand fährt jedoch weiterhin über meine Schulter. „Du zerbrichst dir so den Kopf, dabei ist es doch eigentlich ganz leicht, Jimin-ah. Wenn du seine Nähe magst, du dich bei ihm wohlfühlst und all das, was du meintest, dann solltest du ihn auch nicht meiden. Letztendlich würdest du dir damit nur selbst wehtun. Schreib ihm, trefft euch und hab keine Angst davor, dass es peinlich werden könnte. Und jetzt kommen wir auch zum nächsten Punkt", beginnt er ernst und schließlich entferne ich mich ein wenig, sodass ich ihn auch wieder anschauen kann.

„Solltest du anfangen Gefühle für ihn zu entwickeln, dann lass sie zu. Du möchtest ihn küssen und er dich auch? Dann tut es. Wehr dich einfach nicht gegen etwas, nach dem du dich sehnst, das bringt niemandem etwas. Wieso machst du dir denn so einen Stress? Ist es, weil er auch ein Mann ist?"

Ich schaue ihn unsicher an, zucke ahnungslos mit den Schultern, nicke dann aber doch kaum merklich und blicke schließlich wieder zu Boden, vielleicht sogar leicht beschämt deswegen. „Du weißt doch, dass nichts dabei ist und ich weiß, dass du nicht homophob bist, allein wegen mir. Also, wieso stört es dich? Dann bist du eben bisexuell, was ist schon dabei."

Nun schlucke ich wieder. „Aber, was ist, wenn ich nicht auf Frauen stehe. Bisher hat keine das in mir ausgelöst, was Yoongi ausgelöst hat", gestehe ich ihm, wobei ich noch recht leise spreche, weil diesen Gedanken zuvor nicht einmal ich selbst zugelassen habe. „Aber du hast doch mit etlichen Frauen geschlafen, das heißt, dass du dich zumindest sexuell zu Frauen hingezogen fühlst."

Ein weiteres Mal schüttle ich den Kopf. „Ich bin noch Jungfrau", erkläre ich ihm und nun weiten sich tatsächlich seine Augen. „Warte, was? Du hattest kein Sex mit den ganzen Frauen?", möchte er sich vergewissern, was ich ihm mit einem Kopfschütteln bestätige. „Ich wollte auf die Richtige warten", erkläre ich noch, doch nun muss er tatsächlich lachen und ich verstehe selbst nicht, wieso, aber irgendwie steckt es an. Dennoch schmunzle ich nur, da ich das Gefühl habe, er lacht mich aus.

Dann beruhigt er sich aber wieder und atmet tief durch, ehe er mir mit der Hand durchs Haar fährt. „Ach Jimin, sieh es einfach ein. Ganz egal, ob bi oder homo, du fühlst dich zu Yoongi hingezogen und deshalb solltest du dich auch nicht länger dagegen wehren." Somit zieht er mich ein weiteres Mal in eine Umarmung.

***
Partnerstory written by @riawinchesterx & @elijeon

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com