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Jimin Pov

𝟛 𝕎𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕫𝕦𝕧𝕠𝕣

Stumm beobachte ich Yoongi, welcher gerade damit beschäftigt ist irgendeine wichtige E-Mail zu schreiben. Seitdem wir bei ihm sind, haben wir nicht wirklich viele Worte ausgetauscht. Oder besser gesagt, ich habe nicht wirklich viel von mir gegeben, er hingegen hat weiter geredet, als wäre nichts. Wenigstens ist er jetzt, wo er beschäftigt ist, still.

Ich hingegen liege regungslos auf seinem Bett und schenke meine Aufmerksamkeit meinem Handy, um beschäftigt zu wirken und jeder Kommunikation mit ihm aus dem Weg gehen zu können. Dabei ist mein Handy nicht mal wirklich interessant und allmählich wird es ziemlich langweilig.

Mag sein, dass es kindisch von mir ist, sauer auf ihn zu sein. Er ist jetzt jedes Mal, wenn wir uns verabredet haben, nicht ein, nicht zwei und auch nicht drei Mal zu spät gekommen. Verdammt, sogar ein viertes oder fünftes Mal hätte ich mitgemacht. Aber es ist mittlerweile so oft vorgekommen, dass ich nicht einmal mehr mitzählen kann. Es wäre eine Sache, wenn es eine Sache von wenigen Minuten wäre, aber ich muss mindestens eine Stunde warten und mir die Frage stellen, ob er überhaupt noch kommen wird oder mich komplett vergessen hat.

Nicht einmal einen Grund nennt er mir, stattdessen geht er meinen Fragen immer wieder aus dem Weg und allmählich steigt mir das alles zu Kopf. Bin ich ihm nicht wichtig genug, dass er zu unseren Treffen pünktlich erscheint? Wenn er sich nicht mit mir treffen möchte, kann er das schließlich einfach sagen und sich nicht alle Zeit der Welt lassen, um überhaupt zu erscheinen. Mittlerweile stelle ich mir sogar die Frage, ob es für ihn jemanden wichtigeres als mich gibt, mit dem er seine Zeit lieber verbringt. Aber auf all das werde ich wahrscheinlich niemals eine Antwort kriegen.

Es frustriert mich nicht einmal allzu sehr, dass er jedes Mal zu spät ist. Das, was mich wirklich stört und frustriert, ist die Tatsache, dass er meinen Fragen aus dem Weg geht und mir den Grund dafür nicht nennen möchte. Ich verstehe nicht, wieso er mir die Frage nicht beantworten will. Wenn ich mir keine Gedanken machen müsste, dann würde er es doch einfach sagen können. Also muss er etwas vor mir verheimlichen, oder nicht?

Mein Blick fällt wieder auf Yoongi, als er seinen Laptop zuklappt, sich streckt und sich dann anschließend zu mir legt, um mich in seine Arme ziehen zu können. „Ist alles okay?", fragt er mich, als er meine mürrische Miene bemerkt. „Wie viel Mal hast du mich jetzt schon versetzt?", spreche ich mein Problem direkt an, da ich mich nicht länger zurück halten kann.

„Ich hab dich nie versetzt, Baby", erwidert er daraufhin, was mich frustriert aufstöhnen lässt. Ich löse mich von seinen Armen und setze mich auf. „Ich verstehe nicht, wieso du mir nicht einfach sagst, was Sache ist und wieso du zu spät kommst. Ich meine, wie schlimm kann der Grund dafür denn sein, dass du es mir nicht sagen willst?"

„Das hatten wir doch schon mal, Jimin", seufzt er. „Es ist nicht so wichtig, wieso machst du dir so einen Kopf drum?", fügt er gleich noch hinzu. Er scheint die Situation nicht einmal ernst zu nehmen, während ich mir hier den Kopf zerbreche.

„Bin ich dir nicht wichtig genug? Ist es das? Bin ich nicht wichtig genug, dass du dir so viel Zeit lässt, obwohl wir uns verabredet haben? Oder willst du dich einfach nicht mit mir treffen? Sonst hast du es doch auch immer geschafft."

„Baby...", er rutscht näher an mich ran und zieht mich ein weiteres Mal in seine Arme. „Du machst dir viel zu viele Gedanken. Ich habe einfach nur viel um die Ohren und es tut mir leid, dass ich dich warten lassen habe. Ich versuche wirklich mein Bestes, aber das musst du auch verstehen."

Er drückt mir einen Kuss auf die Lippen und streichelt mit seinem Daumen meine Wange. „Ich will dich wirklich nicht enttäuschen. Du bist mir mehr als nur wichtig, sonst würde ich mir die Mühe gar nicht erst machen. Also lass solche Gedanken gar nicht erst zu." Auf diese Worte hin folgt ein weiterer Kuss, welchen er diesmal aber vertieft.

Ich hasse mich dafür, immer so schnell nachzugeben, aber Yoongi kann ich wirklich nicht lange böse sein. Außerdem möchte ich meine Zeit mit ihm nicht damit verschwenden, sauer auf ihn zu sein und ihn zu ignorieren. Wir finden jetzt schon kaum Zeit uns miteinander zu treffen, da ich viel für die Schule lernen muss und er einen Job hat und nebenbei zur Uni geht, also sollte ich wirklich doch ein wenig mehr Verständnis zeigen. Wahrscheinlich ist es wirklich nicht einmal so ernst, wie es auf mich wirkt.

Ich lasse mich wieder auf den Rücken sinken und ziehe Yoongi mit mir, um den Kuss nicht unterbrechen zu müssen. Nicht allzu viel später lösen wir uns aber doch wieder voneinander und ich kuschele mich in seine Arme. Ich liebe es, mit Yoongi einfach nur rumzuliegen und seine Nähe zu genießen, das könnte ich den ganzen Tag machen, ohne, dass es langweilig wird.

Und auch, wenn mich dieses Thema nie wirklich in Ruhe lässt, ist es wenigstens für diesen Moment vergessen.

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Partnerstory written by @riawinchesterx & @elijeon

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