Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

≈ 73 ≈

Jimin Pov

Das Erste, was ich wahrnehme, als ich die Augen öffne, ist das angenehme Licht des Mondes, welches ins Zimmer scheint und mir signalisiert, dass es noch mitten in der Nacht ist.

Mein Blick wandert zu den beiden die neben mir liegen und noch tief und fest schlafen. Jungkook hat die ganze Decke für sich selber beansprucht und sich eng an Yoongi gekuschelt, was mich schmunzeln lässt. Süß.

Da wir uns alle lange nicht mehr gesehen haben, haben wir uns dazu entschieden, dass die beiden auch über Nacht bleiben sollten. Auf der Couch ist nicht genug Platz für zwei Personen, in Yoongis Bett ist jedoch mehr als genug Platz, weswegen wir uns dazu entschieden haben auch Jungkook dazu zu nehmen. Außerdem hat Jungkook ziemlich traurig gewirkt und da er unter Yoongis Situation vor kurzem unglaublich gelitten hat, wollte ich mich nicht zwischen sie stellen.

Ich befreie mich von dem wenigen Anteil der Decke, der mir übrig geblieben ist und erhebe mich, um erstmal die Heizung abzustellen, welche das Zimmer bisher angenehm warm gehalten hat. Dabei fällt mir auf, dass ich ziemlich durstig bin und weil ich wahrscheinlich sowieso nicht direkt wieder einschlafen kann, begebe ich mich in die Küche.

Dort treffe ich, zu meiner Überraschung, auf Taehyung, welcher sich gegen die Theke lehnt und in Gedanken versunken vor sich hin starrt. „Taehyungie", spreche ich ihn leise an und erst jetzt scheint er mich zu bemerken. „Wieso bist du wach?", frage ich ihn, reibe mir dabei über die Augen, um mich an die plötzliche Helligkeit zu gewöhnen. Zwar ist das Licht in der Küche ziemlich gedämmt und überhaupt nicht unangenehm, allerdings ist es trotzdem eine große Umstellung, da das Zimmer bis eben komplett abgedunkelt war.

„Ich konnte nicht schlafen", erklärt er mir und erst jetzt fällt mir auf, dass seine Augen leicht gerötet sind. „Weinst du?", hake ich ein wenig erschrocken nach und als er sich hektisch über die Augen wischt, hab ich auch schon meine Antwort auf die Frage.

„Nein", erwidert er allerdings, nur um im nächsten Moment leise aufzuschluchzen, was mich kichern lässt. „Oh, mein Baby", schmolle ich und laufe auf ihn zu, um meine Arme um ihn zu legen.

Eine Weile verweilen wir so, bis ich mich ein wenig von ihm löse, um ihn anschauen zu können. „Was ist los?"

Er zuckt mit den Schultern, ehe er sich komplett von mir löst und sich über das Gesicht fährt. „Ich will nicht, dass du dich schlecht fühlst, aber ich kann nicht ohne dich. Ich kann hier nicht ohne dich weiter leben. Wir haben uns in den letzten Tagen zwar kaum gesehen, aber es ist einfach nicht dasselbe, wenn ich weiß, dass ich dich nicht einfach mal so erreichen und besuchen kann, Jiminie. Es ist ein komplett anderes Land. Es ist einfach so unglaublich fremd und wie soll ich nach all den Jahren einfach ohne dich weiter machen? Ich kann das nicht. Wir werden uns wahrscheinlich wenn es hoch kommt einmal im Jahr sehen, wie soll ich mir das vorstellen?"

Bei seinen Worten stoße ich ein tiefes Seufzen aus. Denn er hat recht. Mir geht es nämlich genauso. Ich denke nicht darüber nach; um genauer zu sein möchte ich nicht darüber nachdenken. Ich weiß nämlich, je mehr Gedanken ich mir um all das mache, umso unsicherer werde ich. Und Japan ist zurzeit die einzige und beste Lösung, die wir haben, also möchte ich sie auch nicht aus dem Fenster werfen. Wie ich mit dem Kummer, von Taehyung getrennt zu sein, umgehen werde, will ich erst in Frage stellen, wenn es soweit ist und nicht jetzt, wo die Chance einen Rückzieher zu machen noch so groß ist.

„Ich weiß, Taehyung-ah, es ist schwer. Und ich möchte dich ungerne verlassen. Das ist sogar das Schwerste an der ganzen Situation für mich. Ich könnte dich niemals einfach so zurück lassen", sage ich. „Aber es fühlt sich zurzeit so an, als hätte ich einfach keine andere Wahl. Das alles erdrückt mich allmählich und ich brauche ein wenig Abstand. Wenn ich dich mitnehmen könnte, würde ich es direkt tun, nur leider ist das leichter gesagt, als getan. Und wir beide werden uns so oft sehen, wie nur möglich, dafür werde ich sorgen. Vielleicht finden wir noch eine Lösung, um damit umgehen zu können, aber für's Erste müssen wir uns wohl einfach damit abfinden. Auch, wenn es schwer ist."

Nur ungerne nehme ich Taehyung all die Hoffnung, dass ich doch hier bleiben könnte. Für ihn; für uns. Allerdings ist es unrealistisch, dass wir noch eine Lösung finden, um uns nicht voneinander trennen zu müssen.

Ich stelle mich auf Zehenspitzen und drücke ihm einen sanften Kuss auf die Stirn auf. „Ich liebe dich." Ich ergreife seine Hand und schalte das kleine Licht in der Küche aus. „Lass uns schlafen gehen."

Somit führe ich ihn zurück ins Zimmer und setze mich gemeinsam mit ihm auf die Couch, ehe ich die Arme ausbreite. „Kuscheln?", biete ich ihm an. Ich erkenne deutlich sein trauriges Lächeln, allerdings nickt er nur leicht und macht es sich in meinen Armen gemütlich, platziert dabei seinen Kopf auf meiner Brust.

„Ich werde dich vermissen", kommt es leise von ihm und auch jetzt höre ich, wie seine Stimme zittert. Ich beiße mir fest auf die Unterlippe, als ich spüre, wie sich die Tränen auch bei mir anbahnen. Taehyung zuliebe muss ich diesmal allerdings stark bleiben und ich versuche sie so gut es geht zu verdrängen. „Ich weiß, Taehyungie. Ich dich auch."

Ich lasse meine Hand durch seine Haare wandern, lege meinen Kopf dann aber auf seinem ab und sobald ich merke, dass er eingeschlafen ist, weine auch ich stumm vor mich her. Solange, bis auch ich irgendwann eingeschlafen bin und wenig später unbewusst wahrnehme, wie uns jemand zudeckt.

***
Partnerstory written by @riawinchesterx & @elijeon

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com