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Jimin
Ja, es war der letzte Abend vor der Zeremonie des Ablebens und in unserem Zimmer fand gerade eine Modeschau statt. Aber mit meinen Gedanken, war ich gerade bei Suga. Gestern sprach er mit mir, zwar nicht so wie man mit normalen Menschen sprach, aber er war nicht aggressiv oder so. Er sprach eben in seiner Sprache mit mir und so wie gesagt, fasste er mich weder an, noch küsste er mich oder kam mir, außer ein oder zweimal kurz auf die Schulter geboxe, nicht näher.
Hoseok versuchte gerade Suga davon zu überzeugen einen Anzug anzuziehen.
Suga: Warum muss ich das anziehen? Ich heirate nicht und bin auch nicht der Tote!
Hoseok: Aber hörmal! Du ehrst dem Toten damit, außerdem geht man schick zu soetwas.
Suga: Tz.. Komme ich irgendwie im Anzug, wenn ich zu einer dieser bescheuerten Therapien gehe? Ach warte, NEIN!
Hoseok: Aish! Das ist doch völlig was anderes. Du hast keine Ahnung von dem Leben dadraußen!
Autsch, das hatte gesessen. Während ich das ganze nur beobachtete, konnte ich erkennen, dass Suga erstarrt war und die Hände zu Fäusten ballte.
,, Ich werde hier rauskommen!", flüsterte er angsteinflößend tief. Ich stand auf und präsentierte schließlich mein Outfit. Schlicht schwarz. und einfach passend zu dem Anlass.

Es war mir keine Ehre es zu tragen. Nicht, wenn es für jemanden war, der es in gewisser Maßen nicht hierraus geschafft hat.
,, Was wirst du anziehen, Hoseok?", fragte ich ihn da ich mit meinen Blicken lediglich an Suga kleben geblieben bin.
,, Hast du das nicht gesehen? Ich hab es doch vorhin hochgehalten!", ich schmollte ein wenig. ,, Kannst du es anziehen gehen? Bitte!", er seuftzte und verschwand im Bad. Das war meine Chance. Schnell stand ich auf u nahm Suga's Hände. Tatsächlich, er öffnete wie ich es wollte dadurch die Hände und sah mich an. ,, Was ist Jishit?", es war liebevoll ausgesprochen, undso machte mein Herz einen Sprung. ,, Das was du anhast steht dir sehr gut!", antwortete ich und er wurde ein wenig rot um die Nase. Min Suga, wurde rot um die Nase, nach einem Kompliment von einem Jungen!
,, Danke.. das.. das ist echt nett von dir!", er entzog seine Hände und schien zu realisieren was er gesagt hatte. ,, Lass das!", motzte er mich an. In EM Moment kam auch Hoseok in seinem Aufzug raus. ,, Tadaa!", präsentierte er sich. Suga und ich musterten ihn. ,, Dreh dich mal!", meinte ich und zupfte ein paar mal dem Stoff seines Jackets gerade.

Sein Jacket saß perfekt an ihm, jedoch störte mich eine Sache. ,, Kannst du statt der Fliege eine Krawatte binden? Es würde besser aussehen!", erstaunt sah er mich an aber nickte dann. ,, Ja ich werde morgen früh mit Krawatte da sein. Findest du oder eher ihr es sonst in Ordnung?", ich nickte lächelnd und stieß Suga in die Seite. Als Antwort sah er mich monoton an, kam näher zu mir und zwickte mir unbemerkt in den Po. ,, Ich finde es sieht gut aus.", kam er Hoseok entgegen. ,, Gut, dann werde ich mal rüber gehen und eine Mütze voll schlaf nehmen. Soll ich auf dem Weg Bescheid sagen, dass ihr euren Dresscode bereits gewählt habt?", ich nickte dankend. ,, Bis morgen!", er verbeugte sich und lief dann raus.
,, Pass das nächste mal auf was du machst, sonst gibt es Schläge auf Jibooty!", grunzte er und zog sich um.
Mein Blick wanderte derweil woanders hin, schließlich wollte ich kein Problem haben, wenn Suga da war.
,, So. Ich geh duschen.", damit knallte er auch schon die Badtür zu. Von drinnen konnte man leises Wasser prasseln vernehmen und schnelle Wörter, welche sich traurig und eher depressiv anhörten.
Sollte ich ihn in diesem Zustand wirklich alleine lassen? Auf dem Weg der Besserung und doch zerrissen im Inneren?
Ich überarbeitete nochmal den Song den ich für ihn singen würde, danach meine Rede, übte sie ein paar mal und legte mich dann ins Bett. Hoffentlich würde morgen Yoongi sein Gesicht wiederzeigen. Immerhin kann er besser mit Gefühlen als Suga. Er kannte gerade mal monoton, gelangweilt und genervt. Yoongi hingegen liebevoll, schüchtern und niedlich. Diese Gedanken ließen mich einfach schmunzeln, während ich hoffnungslos an die Decke sah und vor mich hinschwärmte.
,, Hallo!!", schlug mir eine Hand mehrmals auf die Wange. ,, Yah! Jag' mir nicht nochmal so einen Schrecken ein. Ich dachte ich hätte dich verloren!", brachte er genervt und doch aufgewühlt hervor. Gott, Suga war süß mit seiner Art. ,, Du kannst duschen gehen! Beeil dich! Ich will dann schlafen und brauche, wie du auch, meinen Schlaf!".
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