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Jimin
Was passierte hier gerade? Yoongi und Suga kämpfen im Körper von, ja von wem eigentlich? Min Yoongi, nehme ich an. Es kann jedoch auch Min Suga sein, theoretisch oder?
,, Y-Yoongi?", ich sah wie er eine Decke aus dem Schrank holte und sich auf das Fensterbrett setzte und neben sich klopfte. Innerlich entstand eine kleine Auseinandersetzung mit mir selber. Eine Seite schrie, dass ich mich von ihm fernhalten sollte. Die andere, ich nehme an es war mein Herz, wusste, dass Yoongi mir nichts tun würde und ich mich zu ihm setzten kann. Kopf gegen Herz. Mein Herz siegte.
,, Jimin, du kannst..kannst herkommen!", er klang verzweifelt, aber als ich mich neben ihn setzte, konnte ich sehen, dass seine Gesichtszüge entspannter werden. Ich überlegte, ob ich ihn mal auf das ganze hier ansprechen sollte. Nach langem grübeln, kam ich zu dem Entschluss es nicht zu tun, denn, wenn ich ihn jetzt Unterdruck setzte tritt vielleicht Suga wieder auf oder der kleine ist noch mehr unzufrieden mit sich selbst als jetzt schon.
So saßen wir also da und betrachteten die Sterne. Keiner von uns beiden sagte was. Yoongi legte nach einiger Zeit die Decke um mich und sich, öffnete das Fenster, um den nächtlichen Sängen der Vögel zuzuhören und bettete seinen Kopf an meine Schulter. Er war so ein liebevoller Mensch und musste sich einen Körper mit einem unfreundlichen..Arschloch teilen. Es gibt Dinge im Leben, die sind, meiner Meinung nach, noch unfairer als manch andere. Ich legte meinen Kopf auf seinen und schloss die Augen.
,, Du, Chimchim?"-,, Ja, Hyung?", überrascht von mir selber, dass ich ihn so nannte, stieg die Wärme in mein Gesicht. Zum Glück war es dunkel. ,, Hasst du mich dafür?", gab er schluckend zurück. Nein, ich denke ich könnte ihn nie hassen, egal was er mir antut. Yoongi.. ist eben anders als ER. Yoongi würde, sowas wie ER es mir angetan hat niemals machen.
,, Nein, wie könnte ich denn? Du kannst doch nichts dafür."-,,Na ja, indirekt schon. Immerhin ist er irgendwie mein Bruder."-,, Trotzdem tust du nicht die selben Taten wie er. Du bist anders, Yoongi.", er gibt sich jetzt auch noch die Schuld an allem. Seufzend, zog ich ihn in meine Arme auf meinen Schoß.
Er vergrub seinen Kopf in meiner Halsbeuge und schlang die Arme um meinen Rücken. Ich fuhr mit einer Hand durch sein Haar und versuchte ihn zu beruhigen, mit der anderen hielt ich ihn an der Hüfte fest. Es würde nichts bringen, auf ihn einreden zu wollten, er würde sich genauso wenig sagen lassen, wie er sich nicht eingesteht, dass er total niedlich ist.
Es war ein leises Schnarchen zu vernehmen, was von dem Körper der an meiner Brust lehnte ausging. Vorsichtig stand ich auf und hob ihn in sein Bett, deckte ihn zu und konnte nicht anders als seine Wange einmal sanft mit meinen Lippen zu berühren. Ich gebe zu, dass ich noch lange an seinem Bett saß und ihn beim Schlafen zusah. Doch, als es dann kurz vor 02.00 Uhr war beschloss ich mich dann auch ins Bett zu legen, schließlich wollten wir heute schon mit der Vorbereitung für das Sportfest beginnen.
- Nächster Morgen -
Ich wurde von dem Vogel Gezwitscher wach. Gähnend setzte ich meine Beine mit einem Schwung über den Bettrand über den Boden. Sofort fiel mein Blick auf die gegenüberliegende Seite. Sein Bett war leer. Wo er wohl ist? Doch, ehe ich mir darüber weiter Gedanken machen musste, hörte ich die Dusche aus dem Badezimmer. Kurz darauf folgten schnell gerappte Zeilen. Zugegeben es klang echt nicht schlecht, aber ich finde mit ein wenig Gesang würde es dem ganzen noch ein wenig mehr Pepp verleihen.
Ich stand auf und streckte mich, nur um mich dann neben der Tür vom Badezimmer zu platzieren und ihm zuzuhören. Er schien über seine Gefühle einen "Song" geschrieben zu haben. Ich würde so etwas nie machen. Viel zu groß wäre die Angst, dass es jemand herausfinden würde. Es wäre mir peinlich und es würde mir einfach schlecht gehen, wenn die anderen wüssten, was in mir drin los war.
Die Tür flog auf. Mit einem mal stand ich fest auf dem Boden und Yoongi-hyung stand angezogen vor mir. ,, Guten Morgen, Chimchim!", er strahlte mich an, was ich mit einem kleinen Lächeln erwiederte. ,,Danke!", flüsterte er beim Vorbeigehen in meine Richtung. Ich wusste genau, was er meinte und stieg gut gelaunt unter die Dusche. Nach der früh- morgentlichen Prozedur, gingen wir essen. Hm, na ja ich aß nur einen Apfel und war heil froh darüber, dass ich den Fruchtzucker nachher im Trainingsraum wieder runtertrainieren konnte. ,, Jimin? Würdest du mit mir weglaufen, wenn ich je hier raus komme?", er blickte mich aus traurigen Unschuldsaugen an. ,, Du bist der einzige echte Freund, denn ich habe und der sich nicht von Suga vergraulen lässt.", autsch. Mein Herz schmertze und machte Freude Sprünge. Es tat mir leid, dass er keine Freunde außer mir nur wegen Suga hatte. Andernfalls gefiel mir der Gedanke, dass er mir sagte, dass ich sein Einziger sei und mich auch noch fragte, ob ich mit ihm weglaufen wolle. Ich drehte meinen Kopf ganz in seine Richtung und mein Körper wand sich ebenfalls zu ihm.

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Neues Kapitel!:)
Habe nächste Woche auch nochmal Feriebjob, versuche deshalb über das Wochenende jetzt noch was rauszubringen!:)
Danke für 300 Reads! ^-^
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