Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

-9-

8. Eintrag

Menschen.

Sie sind grauenhaft. Das ist das, was du mir damals sagtest. Sie seien grauenhaft, voller Vorurteile und leben vom Leid ihrer Mitmenschen. Darum wolltest du so wenig wie möglich mit ihnen zutun haben.

Du wolltest, dass sie dich in Ruhe liessen, damit du nicht unnütz leiden musst. Deswegen hattest du keine Freundschaften - du wolltest schlichtweg keine.

Doch trotzdem habe ich dich zu einer gezwungen. Ich sah nicht ein, dass du keine brauchtest; jeder Mensch benötigt doch Aufmerksamkeit, oder? Und obwohl du die Menschen gehasst hast, so hast du dich mit mir abgegeben.

Du hast mir damit ein Geschenk gemacht, dass von unschätzbarem Wert ist. Ich habe nicht nur den besten Freund gefunden, den man haben könnte, ich habe jemanden gefunden, in dessen Arme ich mich flüchten durfte, jemanden, der mir gezeigt hat, dass ich wertvoll bin. Du warst alles für mich. Du warst meine Welt.

Und mit deinem Verschwinden ist sie zerbrochen.

Jetzt verstehe ich es. Jetzt verstehe ich, warum du so wenig mit anderen Menschen zutun haben wolltest.

Menschen können dich so sehr verletzen, dass manche Wunden nie mehr heilen.

Und deine Verletzung ist eine solche Wunde, Taehyung~

xxx

Am nächsten Tag, sag ich Taehyung schon von weitem. Er hockte auf der Treppe und schien etwas zu schreiben. Ich setzte ein Lächeln auf und schritt eilig auf den Älteren zu. Mir schwirrten dabei Jins Worte im Kopf herum; Er hielt nichts von zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber warum hatte er mich dann gestern angesprochen?

Ich schob alle Zweifel beiseite, kam direkt vor ihm zum Stehen und begrüsste ihn mit einem einfachen: "Hallo!"

Taehyung sah auf, sein Blick wachsam und verschlossen. Er schien mich zu erkennen, aber war wohl nicht sehr erfreut über meine Anwesenheit. 

"Was willst du?", fragte er und klang dabei so abweisend, dass ich sofort einen kleinen Schritt zurückging. "Mit dir reden?", frage ich zögerlich und als er abfällig schnaubte, kam ich mir ziemlich dämlich vor. "Ich habe kein Interesse an einem Gespräch", gab er kühl bekannt und klappte seinen Block zu. Überrascht musterte ich ihn. Gestern war er komplett anders gewesen... Warum war er heute so abweisend?

"Aber ich würde gern Zeit mit dir verbringen!", rutschte es mir heraus, noch bevor ich meinen Mund am Aussprechen hindern konnte. Taehyung stand seufzend auf und da er zwei Stufen über mir stand, war ich es, der den Kopf in den Nacken legen musste.

Die dunkelbraunen, fast schwarzen Augen des Älteren funkelten wie Opale und er schien ziemlich genervt von mir. Automatisch fühlte ich mich, wie ein anhängliches Kleinkind. Schluckend senkte ich unter seinem stechenden Blick den meinen und hörte ihn trotz dem Geplapper der Schüler seufzen.

"Hör mal", begann er und ich sah erneut hoffnungsvoll zu ihm auf. Taehyung sprach weiter: "Ich bin weder gut in Gesprächen, noch in Freundschaften. Spar dir die Mühe und den Atem, dien Interesse geht vorüber."

"Nein!", widersprach ich, "Das ist nicht nur eine Phase, ich will wirklich mehr über dich erfahren!" Er lächelte bitter. "Und sobald du genug weisst, wirst du gehen - genau wie alle anderen. Sieh es nicht als Vorwurf, Kleiner. So ist jeder Mensch." Damit drehte er sich um und lief die Treppen hoc, liess mich einfach stehen.

Er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, meinen Namen auszusprechen...

Das übernahm nun Jimin, als er mit seinem gebrüllten "Jungkook!", meine Aufmerksamkeit erlangte und ich mich zum Kleineren umdrehte. "Wieso zur Hölle redest du mit dem?", fragte er mich, kaum stand er neben mir. Ich drehte den Kopf und sah erneut die Treppe hoch, bevor ich leise sagte: "Er hat mich gestern angesprochen..." Jimins Augen weiteten sich. "Taehyung? Kim Taehyung? Bist du dir sicher, Kook?"

Ich nickte, obwohl selbst ich mich fragte, ob es wirklich derselbe Mensch gewesen war...

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com