Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

🔥18🔥

Das ist das letzte Kapitel^^ Ich hoffe, die Lesenacht hat euch gefallen

Jungkook

Ich bin vollkommen in das dicke Buch vertieft, dass ich aus dem Bücherregal genommen habe. Es ist spannend und dementsprechend lege ich es schon seit geraumer Zeit nicht mehr aus der Hand - um genau zu sein, seit mehreren Stunden, seit Kris und Tao die Wohnung verlassen haben, um zu ihren Vorlesungen zu gehen. 

Da ich immerhin hier bleiben darf für einige Tage, habe ich beschlossen, ihnen so wenig Umstände wie möglich zu bereiten und mich in ihrer Abwesenheit so ruhig und unauffällig wie möglich zu verhalten. Und da ich schon immer gerne Bücher gelesen und gezeichnet habe, kann ich mich gut in den Roman vertiefen, den einer der beiden hier stehen hat.

Ich bin sogar so vertieft darin, dass ich kräftig zusammenzucke, als die schrille Klingel durch die ganze Wohnung ertönt. Verwirrt schaue ich auf und ziehe meine Augenbrauen zusammen. Wer klingelt bitte? Tao und Kris haben doch beide einen Wohnungsschlüssel und sonst gibt es wohl kaum jemand, den sie erwarten, während sie beide abwesend sind.

Aber da es ja doch einer der beiden Studenten sein könnte, der zufällig seine Schlüssel  vergessen hat, lege ich das Buch auf den Kaffeetisch und stehe vom Sofa auf. Mein verletztes Bein schmerzt noch immer leicht, weswegen ich etwas humple und nur leichten Druck auf das besagte Bein ausübe. Aber ich schaffe es zur Tür, selbst wenn es da bereits zum zweiten Mal klingelt.

Vorsichtig stelle ich mich auf die Zehenspitzen und linse durch den Türspion, nur um eine komplett in schwarz gekleidete Person zu sehen. Ich versuche einen Blick auf das Gesicht zu erhaschen, doch dafür steht die Person viel zu nah an der Tür und ich sehe nichts ausser die schwarzen Oberteile; eine Lederjacke und ein Shirt darunter.

"Kris?", frage ich vorsichtig und laut genug, damit die Person draussen es hören kann, denn er war derjenige, der diese beiden Dinge heute anhatte. "Mach auf", erklingt es bloss, doch die Stimme ist nicht Kris'.

Aber das heisst nicht, dass ich sie nicht kenne, denn sobald sie erklingt, stockt mein Atem und ich presse beinahe meinen ganzen Körper gegen die Tür, in der Hoffnung, mehr zu erkennen. Und das tue ich auch schliesslich, als die Person endlich etwas von der Tür wegtritt.

Der Strohblonde Haarschopf ist das einzig helle an ihm, die blasse Haut mal ausgeschlossen und ich erkenne das Kreuz über seinem Auge, genauso wie das andere Tattoo, an seiner Wange.

Mein Herz beginnt aufgeregt zu klopfen und ich spüre eine Welle Erleichterung durch mich fluten. Meine Finger zittern, als ich mich schliesslich von der Tür löse und mich aufgeregt, mit klopfendem Herzen am Schloss zu schaffen mache. Es braucht einen Moment, doch schliesslich schaffe es doch noch, aufzuschliessen und drücke die Türklinke hinunter.

"Hyung!", flüstere ich glücklich, öffne die Tür gänzlich und ohne zu überlegen, mache ich einen Schritt auf ihn zu und schlinge meine Arme um ihn, während ich tief Luft hole und um Fassung kämpfe.

Es geht zumindest einem von ihnen gut, es geht Yoongi Hyung soweit gut, dass er mir bis hier folgen konnte. 

Doch meine Freude nimmt ein jähes Ende, als ich seine Hände an meinen Schultern spüre und merke, wie er mich dann harsch von sich stösst. Überrascht von dieser Aktion, lasse ich von ihm ab und stolpere einige Schritte zurück, wobei ich jedoch ungünstig mit meinem verletzten Bein aufkomme und mit einem leisen Schmerzenslaut zu Boden gehe.

"Hyung? Ich bin nicht dein Hyung", höhnt seine tiefe, raue Stimme voller Spott und Hass. Verwirrt blicke ich zu ihm auf und mustere seine kalte, eiserne Miene. Wieso sagt er das? Ich nenne ihn seit Jahren Hyung, ich umarme ihn immer wieder, nie hatte er etwas dagegen, nie hat er mich so harsch von sich gestossen.

Ich erinnere mich nur an ein einziges Mal, aber da ging es ihm unglaublich schlecht und er stiess mich von sich, um mir nicht wehzutun.

Das hier ist aber nicht wie damals. Das hier ist offensichtlich gewesen, um mich einfach fernzuhalten, weil er keine Umarmung möchte. 

"W-wie meinst du das?", frage ich auf seine Worte hin, doch eine Antwort kriege ich nicht, nur die kalte Anweisung: "Steh auf."

Ich mache mich eilig daran, dieser zu folgen, ignoriere das dumpfe Pochen an meiner Wunde und halte die Türklinke fest, um mein Gleichgewicht etwas zu stabilisieren. 

Der Blonde tritt auf mich zu und nun verwandelt sich der Dünne Strich, zu dem er seine Lippen zusammengepresst hat, zu einem spöttischen Lächeln. "Du hast hervorragend gespielt, dass muss man dir lassen", bemerkt er und meine Verwirrung steigt nur noch mehr, bis er einen Schritt näher kommt und ich die silberne Klinge in seiner Rechten aufblitzen sehe. 

"Aber wie gut bist du in diesem Spiel, Phönix?"

Und plötzlich ist alles, wie in Zeitlupe. Yoongi hebt seinen Arm unendlich langsam und ich sehe, wie er ausholt, um das Messer in meine Richtung zu schleudern, doch bevor er soweit kommt, schaffe ich es, trotz der Perplexität, die mich erfasst hat, die Tür zuzuschleudern und mich mit meinem Gewicht dagegen zu stemmen, während ich hektisch wieder abschliesse.

Noch während ich den Schlüssel drehe, höre ich den dumpfen Knall von der anderen Seite, der das Holz leicht zum erzittern bringt - er hat tatsächlich geworfen.

Erst als mir das so richtig bewusst wird, schnappe ich hysterisch nach Luft und lache ungläubig auf. Yoongi Hyung hat ein Messer nach mir geworfen. Er wollte mich damit treffen.

Er wollte mich verletzen.

Von der einstigen Freude, ihn zu sehen, ist nichts mehr übrig, mittlerweile ist da nur noch die Angst, dass er diese Tür überwindet und das mit mir tut, was er vorhat. Wieso will er mir wehtun? Was meint er damit, dass ich gut gespielt habe?

Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als ich den deutlich lauteren Knall höre und das Knirschen der Tür, was mir sagt, dass er sie wohl gerammt haben muss, in der Hoffnung, sie aufzukriegen.

Wie automatisch weiche ich zurück, starre das dunkle Holz mit vor Schock geweiteten Augen an und merke, wie mein Körper zu zittern beginnt. Wenn er wirklich hier durchkommt, dann stehen meine Chancen schlecht. Kampf war nie meine Stärke und egal wie oft ich mit Taehyung trainiert habe, am Ende war ich derjenige, der am Boden lag.

Von ihnen allen bin ich im Kampf nur nicht der schlechteste, weil Hobi Hyung sich weigert überhaupt die Faust gegen jemanden zu erheben, weil es nicht in seiner Natur liegt, anderen weh zu tun, ob psychisch oder physisch. 

Der Schmerz in meinem Bein ist komplett vergessen, vor allem, als ich den dunklen, unheilvollen Rauch bemerke, der sich langsam durch die Ritzen zwischen der Tür und dessen Rahmen schleicht und immer mehr wird.

Mein Angst steigt daraufhin nur noch mehr, bis ich mir sicher bin, bald ohnmächtig zu werden. Das kann nicht war sein. Das darf nicht wahr sein.

Während die dunkle Masse immer mehr wird und sich langsam zu der Silhouette eines Menschen formt, weiche ich nur weiter zurück und sehe mich fieberhaft nach einer guten Waffe um. Doch ich finde nichts und so bleibt mir nur eine Wahl, als ich schliesslich das amüsierte Lachen vernehme, dass mir sagt, dass Yoongi wieder in seiner natürlichen Form ist. 

"Du kannst dich nicht verstecken", murmelt er unheilvoll und ich sehe in beinahe flehend an. "Was ist geschehen?", frage ich ihn lediglich, während ich rückwärts laufe, als er auf mich zukommt, "Was habe ich getan? Wieso willst du mir wehtun?"

"Wehtun?", wiederholt der Blondschopf und zieht eine Augenbraue nach oben, "Von wehtun hat niemand etwas gesagt. Das ist nur ein Nebeneffekt des Sterbens."

Das ist ein Albtraum, anders kann ich mir das nicht erklären. Wieso ist Yoongi darauf aus, mich umzubringen?!  Der Ältere scheint mir keine weitere Erklärung geben zu wollen, er hebt nur wieder die Hand, in der sein Messer liegt, das er wohl aus dem Holz gezogen haben muss, und richtet es gelassen auf meinen Körper. "Wenn ich mit dir fertig bin", beginnt er leise, "schmückt dein dreckiges Blut den Boden dieser Wohnung."

Ich überlege gar nicht lange sondern wirble herum und mache mich daran, so schnell ich kann, irgendwie Abstand zu ihm zu kriegen. Ich sitze in der  Falle, wenn ich nicht aus dieser Wohnung komme aber gerade versperrt er mir den Weg zum Ausgang und mir bleibt nur die Flucht nach hinten - ins Wohnzimmer. Keuchend und mit rasendem Herzen eile ich um die Ecke und ignoriere den stärker werdenden Schmerz in meinem Bein. 

Ich will noch nicht sterben und schon gar nicht ohne einen guten Grund durch die Hand meines Hyungs. 

Angespannt stehe ich hinter dem Kaffeetisch und warte darauf, dass der Ältere den Raum ebenfalls betritt. Er wird bestimmt nicht darauf warten, dass ich wieder hinauskomme, wenn er vorher schon einfach in die Wohnung gekommen ist. 

Was ich aber nicht erwarte ist, dass er es so unbemerkt wie zuvor tut und ich schliesslich nur den kräftigen Griff an meinem Oberarm spüre, zusammen mit dem herrischen: "Sagte ich nicht, du kannst dich nicht verstecken?!"

Ich kann nicht reagieren, als ich bereits spüre, wie Schmerz sich in meinem Arm ausbreitet, doch noch während ich spüre, wie auch die Taubheit nur kurz danach aufkommt, schaffe ich es, mich mit einem schmerzerfüllten Schrei aus Yoongis Griff zu reissen und rückwärts von ihm wegzustolpern.

Geistesgegenwärtig packe ich das Buch auf dem Tisch und ohne wirklich zu überlegen, was ich tue, schlage ich es ihm kräftig gegen den Kopf, während ich der scharfen Klinge seines Messers wieder ausweiche. Er stöhnt auf und will sich schon wieder aufrichten, als ich das Buch mit aller Kraft, die ich habe, wieder auf seinen Kopf hinabsausen lasse.

Ich scheine diesmal sogar eine Stelle zu treffen, die ihn ausknockt, denn kaum erklingt der dumpfe Schlag, als der Buchdeckel seinen Kopf berührt, geben seine Beine unter ihm nach und Yoongi geht mit einem lauten Poltern zu Boden. 

Entsetzt starre ich den Körper zu meinen Füssen an, ignoriere die Schmerzen in meinem Ohr, als mir das Buch aus der Hand rutscht und genauso auf dem Boden aufkommt, wie mein Hyung gerade eben.

Noch während ich mich neben ihn auf die Knie fallen lasse, nicht fähig zu realiseren, was ich gerade getan habe, spüre ich, wie die Taubheit nicht nur meinem Arm die Schmerzen nimmt, wo die Klinge mich getroffen hat, sondern meinen gesamten Körper.

Das Zittern ebbt ab und schliesslich geht mein Atem nur noch langsam, als ich vorsichtig, in der Angst ihm noch mehr weh zu tun, als ich es schon getan habe, die Hand ausstrecke und sie an seine Halsschlagader lege, um einen Puls zu fühlen, den ich auch Gottseidank spüre.

Trotzdem beruhigt es mich nicht, Yoongi noch lebend zu wissen.

Immerhin hat er gerade mehr als deutlich gemacht, dass er mich umbringen will.

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com