Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

Morgenroutine

Es war noch still, als sich eine Tür auf der Ghost öffnete und Hera den verlassenen Gemeinschaftsraum betrat.
Mit einem Kaf in der Hand, setzte sie sich auf die Bank, und schweifte mit ihren Gedanken etwas ab. Es war noch nicht lange her, als sie vor der Mission auf Malachor mit Kanan hier gesessen hatte.

Sie erinnerte sich nur zu gerne an diese Zeit zurück, wo sie sich jeden Morgen „zufällig" getroffen hatten, und sich einfach unterhalten hatten, über die Rebellion oder auch über etwas alltägliches und manchmal hatten sie auch nur bloß dagesessen, und sich entspannt.

Heute war das anders, es schien nichts mehr zu sein wie früher und das Schlimmste war, dass sie nichts dagegen tun konnte. Ihr Kanan, ja, IHR Kanan konnte nicht mehr sehen und Ezra, der fast wie ein Sohn für sie war, ließ sich nicht mehr blicken. Hera seufzte als ihr Komlink aufblinkte:

„Captain Syndulla, ich benötige Sie und Ihre Crew unverzüglich in der Zentrale, es ist äußerst wichtig", ertönte die unverkennbare Stimme Commander Satos.
Hera seufzte laut auf, das war es dann auch wieder mit ihrem ruhigen Morgen.

„Habe verstanden, Commander, sind auf dem Weg", antwortete sie knapp, und stand auf.
Jetzt war es Zeit ihre Crew zu wecken...

Zuerst hatte sie vor, Kanan zu wecken. Sie öffnete die Tür, und blickte auf den schlafenden Spectre 1. Sie schaute sich um, graue Wände, graue Koje, alles war grau.
Sie schloss die Augen, so sehr tat es weh ihn zu sehen, es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit, wo sie ihn das letzte Mal in die Augen geblickt hatte.
Als sie sie wieder öffnete, blickte sie direkt in sein Augenpaar. Doch diese strahlten nicht wie üblich grün, sondern waren weiß. Einfach weiß.

„Wie lange stehst du schon hier?", riss Kanans monotone Stimme sie aus ihren Gedanken.

Hera konnte einfach nicht antworten, so sehr tat es ihr weh, ihn so gebrochen zu sehen.

Sie hörte sich noch „Sato ruft nach uns" murmeln, und verschwand dann fluchtartig Richtung Sabines Kabine.

Sabine war die einzige die zu Ezra durchkam, das wusste Hera und das hatte sie zu akzeptieren, auch wenn es ihr schmerzte, dass sie selbst nicht für ihren „Sohn" da sein konnte. Als sie die Tür öffnete, war Sabine allerdings schon wach, und blickte sie verschlafen an.

„Sato?", fragte sie knapp.

Hera lächelte sie an und nickte. Sabines Kabine war die Schönste auf der Ghost. Sie war voller Malereien und Verzierungen. Auf den meisten Kunstwerken war ihre Familie zu sehen, die Crew.
Hera musste schmunzeln, anfangs waren ihr Sabines Sucht nach Graffitis und Malereien noch auf die Nerven gegangen, doch inzwischen war es etwas, was die Pilotin zutiefst schätzte.

„Könntest du dann bitte noch Ezra und Zeb wecken gehen?", fragte sie Sabine noch leise.

Sabine nickte als Bestätigung und Hera verließ die Kabine in dem Wissen, dass sie noch nicht bereit war, offen mit Ezra zu sprechen....

Nachdem sich Sabine fertig für den Tag gemacht hatte und ihre Rüstung angelegt hatte, betrat sie den Gang und lief zur Kabine von Ezra.

Mit einem Zischen öffnete sich die Tür und Sabine blickte auf den schlafenden Ezra. Er sah so friedlich aus, der ganze Druck auf seinen Schultern war ihm im Schlaf gar nicht anzusehen.

„Ezra, aufwachen!", rief sie laut.

Keine Reaktion.

„Wie kann man nur so tief schlafen?", fragte sie sich etwas lächelnd.

Nun kletterte sie in Gedanken in die etwas höhere Koje, wo ihr Freund noch friedlich schlummerte. Sanft rüttelte sie an ihm, doch Ezra brummte nur verschlafen.

Sabine huschte ein Grinsen über das Gesicht, als der Jedi sich einfach umdrehte und weiterschlafen wollte.
Ehe sie sich selbst kontrollierte konnte, beugte sie sich vor und drückte ihrem besten Freund einen sanften Kuss auf die Wange.

Im nächsten Moment wollte sie sich gleich eine dafür scheuern. Sofort kletterte sie von der Koje hinab und stürzte aus dem Zimmer.
Ezra der durch ihre „Flucht" wach geworden war, rieb sich nur verschlafen die Wange.

„Diese Träume müssen aufhören!", sprach er zu sich selbst", und fuhr sich mit einer Hand durch seine Haare.

Nun musste sein Zimmergenosse die Augen verdrehen. War er wirklich so unauffällig, dass Sabine ihn glatt übersah, und Ezra in seiner Anwesenheit laut Selbstgespräche führen musste.
Früher war er noch eine stolze Leibwache der Lasat gewesen und nun musste er die Beziehungskrise zweier Teenagern ertragen und unfreiwillig bis aufs Detail verfolgen.

Zeb seufzte auf und zog grummelnd die Decke über seinen Kopf. Sie brauchten dringend einen Wecker, er war seit einer Stunde wach, und wenn Sabine nochmal so laut brüllen würde, dann würde Zeb bei Hera den Vorschlag einreichen, dass sich Ezra und Sabine eine Kabine teilen sollten, denn so könnte Zeb wieder normal seine Morgenroutine ausleben und müsste nicht mehr das Herumgeturtel der Beiden ertragen.

——————————————————————————
Nach langer Zeit endlich wieder ein Kapitel, ich hatte eine kleine Schreibblocke, habe jetzt aber wieder einen klaren Plan vor Augen.
Nach diesem Kapitel werden wahrscheinlich noch 2 Kapitel kommen und keine Sorge, im Nächsten wird es dann wohl den absoluten Knaller der Geschichte geben.
Seid gespannt!
Euer Knorky! :)

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com