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Dieses Kapitel enthält explizit sexuelle Inhalte. Lesen auf eigene Verantwortung.

[Taehyung]

In meinem Kopf spielte aus irgendeinem Grund den ganzen Tag über das Lied „Cherry" von Lana Del Rey, aber irgendwie passte es einfach, vielleicht nicht ganz so vom Text, aber die Stimmung die es mit sich brachte.

Wir wollten Nachhause fahren, jedoch kam ein wichtiger Anruf und ein darauffolgenden Meeting dazwischen, sodass wir doch noch bis spät in den Abend hinein im Büro festsaßen, Jungkook dabei die ganze Zeit auf dem Sofa liegend und irgendwas auf seinem Handy spielend, während ich an meinem Schreibtisch in Papierkram beinahe schon unterging. Irgendwann aber setzte ich den letzten Stempel auf das letzte Dokument, gab dieses an meine Sekretärin, die es zur Post bringen musste und die ich damit dann auch entließ, sodass im ganzen Büro nur noch mein Verlobter und ich waren, denn die Putzangestellten kamen immer nur an drei Tagen der Woche und keiner der drei war heute.

„Ich bin fertig", sagte ich zu Jungkook und setzte mich ans Ende des Sofas, bekam dann sofort schon die Beine des Jüngeren auf meinen Schoß gelegt, mit der Bitte, ihn zu massieren, weil er durch so wenig Bewegung wohl Schmerzen bekommen hatte. Mit einem schwachen Grinsen auf den Lippen, ging ich diesen Wunsch einfach nach, obwohl ich selbst relativ erschöpft war, und legte meine Hände an die mittlerweile muskulöseren Waden des eins so zierlich dünnen Jungen, fing an diese ein wenig durchzukneten, was sofort von einem wohligen Seufzen beantwortet wurde. Als ich einmal zu Jungkook schaute, sah ich dann auch, dass er seine Augen bereits geschlossen hatte und die Tour in vollen Zügen genoss, also entschied ich mich dazu, ihn auch noch ein kleines Bisschen besser fühlen zu lassen, indem ich meine rechte Hand nun langsam weiter nach oben gleiten ließ, bis hin zu seinem Oberschenkel, dessen Innenseite und somit näher an seine erogene Zone gelang.

Nur meine Hände hatten schon einen so eindrücklichen Effekt auf den Körper des jungen Mannes, dessen Reaktion ein unruhiger Atem und immer wieder leicht zuckende Finger waren, ein biss auf seine volle Unterlippe. Länger konnte ich mich danach nicht mehr zurückhalten, beugte mich vorsichtig vor und legte meine Hand an die Wange des Braunhaarigen, überbrückte dann auch die letzten Zentimeter, die unsere Lippen davon trennen, sich in einem so leidenschaftlich wilden Kuss zu vereinen, der dafür sorgte, dass sich die Atmosphäre in meinem Büro sofort veränderte, die Lichter plötzlich abgedunkelt schienen, die Zeit beinahe schon stillgestanden, kein einziges Geräusch mehr wahrzunehmen, außer das unserer Kusses, in dem ich immer und immer wieder meine Lippen gegen die Jungkooks presste, biss der Jüngere mich dann eifrig zu einem Zungenkampf herausforderte, den ich dann aber gewann, ohne dass ich wirklich etwas dafür tun musste, denn er gab auf. Nein, er gab nicht wirklich auf, sondern zeigte mir, was er wollte, in dem er seine Lippen einmal um meine Zunge schloss.

Dann lösten wir uns.

Einen relativ langen Moment schauten wir uns einfach an, ein so intensiver Blickkontakt, den wir nicht brachen, keine sagte eine Wort und ich nahm auch nur den unruhigen Atem des Mannes unter mir war, der wohl schon so aufgeregt war, dass er es kaum noch abwarten konnte, mir die Kleidung vom Leib zu ziehen, denn ich spürte seine kleinen Finger bereits zitternd an den Knöpfen des Hemdes fummeln, dass ich heute mit einem Sakko und einer schwarzen Jeans trug, ausnahmsweise mal aber ohne eine Krawatte, da es mir zu warm war, um etwas eng um den Hals geschlungen zu tragen.

„Dein Körper strahlt so viel Wärme aus", flüsterte Jungkook beinahe schon, während er seine ziemlich kalten Hände auf meinen nackten Oberkörper legte, nachdem er jeden einzelnen Knopf meines Hemdes geöffnete hatte, wodurch mein antrainierter Bauch und meine Brust präsentiert wurden, somit auch seine vollkommene Aufmerksamkeit auf sich zogen. „Dein Herz rast auch", sagte er noch leise, als er seine Hand auf die Stelle platzierte, an der sich mein Herz befand. Auf der linken Brust, über meinem Herzen, hatte ich mir vor nicht allzu langer Zeit ein Tattoo stechen lassen, welches das Datum in römischen Zahlen darstellte, an dem Jungkook und ich zusammengekommen waren. Er wusste das natürlich, so ließ er seine Fingerspitzen auch mit einem fokussierten Blick drauf, darüber gleiten.

Das Lächeln konnte ich mir nicht länger verkneifen, denn obwohl Jungkook meist so kalt und bereits so erwachsen, reif und sehr männlich wirkte, schien er in meiner Anwesenheit ein ganz anderer Mensch gewesen zu sein, noch so süß, einfach sehr kindlich noch, fast schon ganz unschuldig, obwohl mir vollkommen bewusst war, was vor allem in solchen Momenten so durch seinen Kopf ging. Ohne dass ich es dann noch beeinflussen konnte, hatte ich schon die Zukunft im Kopf, oder auch ein Bild aus der Zukunft, wie ich hier auf diesem Sofa saß, die Beine ein wenig auseinander gelegt, sodass der Jüngere Platz dazwischen finden konnte, mit beiden Händen um mein erregtes Glied, die Lippen und Zunge an meiner Spitze, dabei nicht einmal seinen Blick von meinem abwendet, immer so einen so lüsterne Mimik, während ich den Griff in seine seidig weichen Haare am Hinterkopf festigte, damit ich problemlos tiefer in seinen Rachen dringen konnte, bis zum Anschlag, der ihn fast schon zum Würgen brachte.

Vielleicht war es auch kein Blick in die Zukunft, sondern einfach Realität, denn nur wenig später, spielte sich genau das ab und ich legte meinen Kopf, die Augen kniff ich dabei einmal zusammen, in den Nacken, stöhnte leise vor mich hin, biss mir dabei auch auf die Unterlippe, während Jungkook seine Lippen an mir hatte und ich die unglaublich, sich unbeschreiblich gut anfühlende, warme Feuchte seiner Mundhöhle zu fühlen bekam. Das allein reichte aus, um mich, ohne dass ich es vorher noch ankündigen konnte, zum Höhepunkt zu bringen, noch während ich mich im Mund des Braunhaarigen befand.

Eigentlich wollte ich mich entziehen, jedoch festigte Jungkook seinen Griff um mich, sodass er jeden einzelnen Tropfen der Reaktion meines erregten Körpers in sich aufnahm und laut schluckend somit hinunter bekam, dabei weiterhin in meine Augen schauend, was mich einfach vollkommen verrückt machte.

Weil er mal sagte, dass ich das nicht einfach so machen sollte, wollte ich mich gerade entschuldigen, jedoch bekam ich die Chance dazu gar nicht, denn der junge Mann stand auf, um sich wenig später dann auf meinen Schoß zu setzen, seine Lippen auf die meinen zu legen und bereits während des Kusses schon seinen Körper an meinen zu reiben, immer wieder leise keuchend, wobei ich meine Hand an sein bestes Stück legte, meine andere Hand an seinen Hintern, die Finger an seinem Eingang, bald schon in ihm.

„Taehyung, ich will, dass wir es hier tun", stöhnte der Braunhaarige gegen meine Lippen. „Es reizt mich, es genau dort zu machen."

Und dabei schaute er zu meinem Schreibtisch.

———
Kein ganzer Smut, aber immerhin etwas! Und ich hoffe auch, euch hat es gefallen!

Am Anfang hat Tae euch ein gutes Lied empfohlen, also hoffe ich doch, ihr habt es beim Lesen dieses Kapitels gehört! :p

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