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»77 [!]«

Dieses Kapitel enthält explizit sexuelle Inhalte. Lesen auf eigene Verantwortung.

[Taehyung]

,,Taehyung, bitte lass das! Es kitzelt", meinte Jungkook und versucht sich von mir zu lösen, jedoch festigte ich meine Arme, die ich um seinen zierlichen Oberkörper geschlungen hatte, meine Hände lagen an seinem Bauch und um ihn zu necken, kniff ich hin und wieder in seine Haut rein, natürlich aber nur sanft, denn ich hatte kein Interesse daran, meinen Verlobten auf irgendeine Weise zu verletzen. ,,Lass das doch endlich!", rief er beine schon, denn eigentlich stand er hier so früh am Morgen in der Küche eigentlich nur, um sich Frühstück zu machen, aber ich musste jeden Moment heute nutzen, ich hatte schließlich ein Ziel. Während der Jüngere also versuchte, sich aus meinem Griff zu befreien, beugte er sich immer wieder leicht vor, zappelte wild herum und rieb dadurch seinen Hinter immer wieder gegen meinen Schritt und mein Unterleib, wobei ich nur in Unterwäsche stand und somit jede Berührung viel empfindlicher wahrnahm.

Lange dauerte es nicht, bis mir das Blut dann auch in die untere Gegend schoss und sich somit eine Beule auftürmte, die Jungkook fast schon augenblicklich wahrnahm, wodurch sein Körper aus dem Nichts versteifte, er keinen Mucks mehr von sich gab und auch nicht eine klitzekleine Bewegung machte, beinahe als sei er vollkommen eingefroren. Mit einem schwachen Grinsen auf den Lippen und während ich meine Arme noch immer um seine Taille geschlungen hatte, legte ich meinen Kopf auf der Schulter des jungen Mannes ab, sodass ich seitlich von hinten sein Gesicht sehen konnte, welches ebenso versteift schien wie der Rest. Er lächelte nicht, er grinste nicht, blinzelte ebenso wenig, schaute dafür aber mit geweiteten Augen in eine Richtung. Ich war mir nicht einmal mehr sicher, ob er währenddessen überhaupt noch nachdachte oder gerade, wodurch auch immer, in die nächste Dimension katapultiert wurde.

Je länger das so war, desto unwohler fühlte ich mich, denn immer mehr kam in mir das Gefühl auf, es sei meine Schuld gewesen, dass der Braunhaarige nun hier so stand. Aus diesem Grund kam ich seiner Bitte nun also etwas zu später nach, löste mich und stellte mich vor ihn, winkte mit der Hand vor seinem Gesicht. So plötzlich, wie Folgendes passierte, erschreckte ich mich fast schon, jedoch blieb mir dazu gar nicht erst die Zeit, denn ohne Weiteres, war Jungkook wieder aus seiner Starre erwacht. Er machte einen Schritt näher an mich heran, seine Hände legte er an meine Wangen und küsste mich dann einfach. Ich stolperte fast und fiel beinahe nach hinten rüber, hatte jedoch genug Standfestigkeit, sodass wir hier in der Küche stehenblieben, nun verwickelt in einen so unglaublich leidenschaftlichen Kuss, der Gefühle in mir auslöste, die ich noch nie zuvor gefühlt hatte und die mich sogar regelrecht verwirrten, denn ich war nun fast zwei Jahre in einer sehr intimen Beziehung mit diesem Mann, aber fühlte mich gerade wieder wie in meinen jungen Jahren, damals als ich meinen ersten Kuss mit einem Jungen hinter dem Gebäude am Bahnhof hatte, während ich nach der Schule auf den Zug Nachhause gewartet hatte.

Es war wohl hier der Beginn unseres wirklich langen Tages, den wir uns vorgenommen hatten.

Auch wenn wir weiterhin hier in der Küche standen, einem Ort, an dem es vielleicht nicht gerade am bequemsten war, sprach ich kein Wort, denn ich wollte der ganzen Sache kein Ende setzen, zumal Jungkook gerade mehr Mut als je zuvor zu haben schien, jede seiner Handlungen auch einfach geschah, ohne das er vorher darüber noch Ewigkeiten nachgedacht zu haben schien. Lange blieb es nicht mehr bei diesem heißen Kuss, der hin und wieder sogar mal zu einem Zungenkuss wurde, denn der Jüngere verteilte nun lauter Küsse an meinem Hals, wo meine Haut sehr extrem auf jede sanfte Berührung seiner Lippen reagierte, ich somit dauerhaft eine Gänsehaut hatte, die nicht mehr zu verschwinden schien. Meine Beine zitterten, mein Atem ganz hektisch, es war wirklich schon wie bei meinem ersten Mal, nur dass es dieses Mal um Welten besser war, vor allem mit dem Mann, den ich liebte.

,,Du machst mich verrückt", brachte ich in schwerem Atem hervor, während Jungkook sich an einer Stelle meines Halses festsaugte und wenig später dann die Stelle, an der er mich markierte, stolz anschaute. Anfangs noch war ich überwältigt, ich machte kaum etwas und ließ es einfach passieren, als ich aber sah mit was für einem lüsternen Blick der Braunhaarige mich anschaute, setzten meine animalischen Instinkte ein, ich verlor die vernünftige Kontrolle über meinen Körper und zögerte keine Sekunde länger, wieder die Oberhand an mich zu reißen. Ohne jegliche Vorwarnung, packte ich den Jüngeren und warf ihn wie einen Sack über meine Schulter, ignorierte jedes seiner Worte, ging so mit ihm nach drüber ins Wohnzimmer, wo ich ihn, natürlich vorsichtig, aber dennoch etwas unsanft, auf die Couch fallen ließ. Augenblicklich platzierte ich mich auf allen Vieren über ihm, presste meine Lippen gegen die Seinen, meinen Unterleib gegen den Seinen.

All die Hormone, die gerade durch mein Blut flossen, sorgten dafür, dass ich regelrecht im Inneren dagegen ankämpfen musste, nicht vollkommen über den Jungen herzufallen, immerhin wollte ich es noch ein wenig spannender machen, auch wenn ich dafür den ganzen Tag Zeit hatte, sofern er mich denn so lang durchhalten würde. Mein Alter sprach es mir vielleicht nicht länger zu, aber ich hatte die Energie eines jungen Mannes und war deswegen auch dazu bereit, den ganzen Tag in heißem, sehr leidenschaftlichem Sex miteinander zu verbringen. Mein Glied, welches zur Zeit noch immer von dem dünnen Stoff meiner Unterwäsche bedeckt war, pochte bereits, es war so hart geworden, dass ich die Befürchtung bekam, es würde ein Loch in der Körper meines Verlobten stechen würde. Gleichzeitig aber erregte mich der Gedanke daran, dass Jungkook sich nicht nur gut damit fühlen würde, wenn ich in ihn eindränge, sondern ihm auch die Sterne vor die Augen säße, ihm seinen Atem nähme und seinen Körper zum Beben brächte. Ich hatte nicht nur so einen großen Einfluss auf ihn, sondern auch mein Körper hatte es, wenn ich etwas wollen würde, müsste ich nur diesen einsetzen und konnte den Jüngeren ganz einfach um den Finger wickeln.

Weil ich mich nicht aus dieser Situation entziehen mochte, nutzte ich einfach das T-Shirt, welches Jungkook bis eben noch getragen hatte, ich ihm nun aber über den Kopf zog, dazu aus, seine Handgelenke fest aneinander zu binden, wie ich es mit den Handschellen getan hätte, die sich noch oben neben dem Bett im Schlafzimmer befanden, denn ich hatte sie extra für heute dort bereit gelegt gehabt. ,,Lass mich dich gut fühlen lassen", hauchte ich gegen die vollen Lippen des Mannes, küsste diese dann sogar einmal, ehe ich, während ich mit meiner einen Hand seinen wunderschönen, sogar auch definierten, Oberköper hinunter fuhr bis zu dem Bund seiner Hose, Küsse nun auch auf der Brust verteilte.

,,Taehyung, bitte fass mich an", stöhnte Jungkook leise vor sich hin, während ich mit den Küssen immer weiter hinunter wanderte, mit meiner Hand öfter Mal auch, ganz zufällig natürlich, über die Beule stricht, die er in der Hose hatte. Er sollte nicht zu schnell an Befriedigung erlangen, ich wollte ihn nämlich eigentlich noch etwas reizen, sodass es sich umso besser anfühlen würde, weil er mich aber so nett drum bat, erfüllte ich ihm seinen Wunsch. Mit den Knien auf der Couch, setzte ich mich auf, griff unter den Bund der Hose, die er trug, und zog diese dann seine Beine hinunter, über seine Füße und letztendlich warf ich sie in irgendeine Ecke des Raumes. Währenddessen präsentierte sich ihm mein Körper wohl von der besten Seite, sein Blick lag nämlich auf meinen Muskeln, er starrte förmlich darauf, dann aber auch schaute er auf meine Errektion, die noch immer verdeckt war. Ich grinste wieder leicht.

,,Es ist schon fast eine Woche her, seitdem ich dich hier unten sehen, berühren und küssen durfte", hauchte ich leise gegen seine bleiche Haut, als ich mich wieder nach unten beugte, jedes Mal aber nur einen Kuss andeutete, ihm aber keinen gab. Jungkook machte das vollkommen verrückt, dass hörte ich nicht nur an seinem leise Quengeln, sondern sah es auch daran, dass er den Rücken vollkommen ausstreckte und seinen Unterleib mir entgegen gen Luft drückte, wodurch seine Spitze das eine Mal mein Kinn berührte. In diesem Moment zuckte der Jüngere zurück, vielleicht erschreckte ihn die plötzliche Berührung sogar, ich wusste es nicht, aber ich nahm es als ein Zeichen auf, endlich damit anzufangen, ihn gut fühlen zu lassen. So legte ich meine Hand an seinen besten Freund, fuhr diesen einige Male auf und wieder ab, wobei ich regelrecht schon seinen Pulsschlag spürte, wartete dann auch nicht länger und verteilte vereinzelt küsse auf der erhitzten Haut, ehe ich ihn in den Mund nahm und nur ganz langsam meinen Kopf auf und ab bewegte.

Weil ich mit dem T-Shirt nur seine Hände aneinander binden und sie somit nicht über seinem Kopf irgendwo anbinden konnte, legte der ungeduldige Mann sie an meinen Hinterkopf und wollte mich gerade runterdrücken, weil er nicht mehr darauf warten konnte, dass ich endlich anfangen würde, mich richtig ins Zeug zu legen. Das akzeptierte ich nicht und löste mich nun ganz. ,,Nicht so ungeduldig mein Lieber", entgegnete ich darauf. ,,Muss ich dich dafür nun etwa bestrafen?", fragte ich noch und wusste, dass es Jungkook hin und wieder mal gefiel, wenn ich meine Dominanz wirklich zeigte. So legte ich meine Hände an sein Becken und drehte seinen Körper in einem Ruck um, im selben Moment landete dann schon der erste Schlag auf der makellos perfekten Haut seines Hinterns, diese Stelle dann färbte sich auch rot. Als ich dies getan hatte, entkam dem Jüngeren wieder ein Stöhnen, welches so hell war wie die Stimme, mit der er immer sang, wenn er unter der Dusche stand und dort wortwörtlich ein ganzes Konzert aufführte.

Nachdem ich auch einen zweiten Schlag auf ihm landen ließ, beugte ich mich leicht vor, sodass ich von hinten dicht an sein Ohr konnte, während ich mein Glied, welches ich nun aus meiner Unterwäsche befreite, an seinen Hintern legte und durch Vor- und Rückwärtsbewegungen immer wieder daran rieb. ,,Sag mir, wie sehr du mich willst", flüsterte ich sehr beatmet in das Ohr Jungkook, während ich mich in die richtige Position brachte und hin und wieder mal meine Spitze schwach gegen seinen Eingang drückte, immerhin wollte ich ihn ja reizen und ärgern, gleichzeitig aber auch gut fühlen lassen. ,,Ich will, dass du mir sagst, wie sehr du dich nach meine ganzen Länge sehnst und dass du mir zeigst, wie abhängig du davon bist, mich ganz tief in dir zu spüren."

,,Taehyung bitte, ich halte das nicht länger aus", nuschelte der Jüngere gegen das Kissen, an das er lehnte. Ich merkte schnell, wie er seinen Schritt gegen die Couch rieb, einfach weil er sich nach Erlösung sehnte, aber diese Freiheit ließ ich ihm auf keinen Fall und hob seinen ganzen unteren Körper mit Griff an seiner Hüfte an, sodass mir der süße, kleine Hintern entgegenstreckte, an den ich dann meine Hand legte und etwas fest zudrückte. ,,Dann lass uns mal hoffen für dich, du wirst bis heute Nacht durchhalten können, denn so schnell gebe ich nicht auf", sagte ich leise, während ich mein Glied weiterhin an Jungkooks Körper rieb, mit meinem Daumen am Schaft den Druck noch etwas erhöhte. ,,Ich werde erst aufhören, wenn du mich danach bettelst und wie ein stöhnendes Wrack unter mir liegst."

Damit dann ging es wirklich los, der Tag, an dem wir vom frühen Morgen bis hin in den späten Abend Sex miteinander gehabt hatten, nach dem fünften oder sechsten Mal auch schon aufhörten mitzuzählen. Jedenfalls lagen wir, nachdem wir zwei Stunden lang ein Bad nahmen, dann abgetrocknet und frisch wieder in unserem Bett, das Haus hingegen war vollkommen verwüstet hinterlassen, überall lagen Sachen, die wir im Akt mit Beinen oder Händen umgestoßen hatten, ich ging auch sicher davon aus, das wir bis in zwei Wochen auch noch Stellen finden würden, an denen jeder unserer Höhepunkte gut zu sehen sein würde.

,,Mein Herz rast noch", murmelte Jungkook leise, während er sich an meine Brust schmiegte, seine Hand auf meine Bauchmuskeln legte. ,,Und obwohl ich schon Schmerzen davon kriege, wenn ich nur daran denke, es ein weiteres Mal zu machen, macht es mich wirklich an, meinen Blick hier so im Bett auf deinen halbnackten Körper zu haben."

Nach all den Malen, die wir es taten, sorgten solche Worte von dem Mann, den ich liebte, nicht länger dafür, dass ich erregt wurde. So konnte ich ihn fester an mich ziehen, schloss die Augen und verschwand im wunderschönen Land der Träume, wobei aber kein Traum so schön sein konnte wie mein Leben, immerhin war alles perfekt, ich hatte alles was ich wollte und lebte an der Seite des Menschen, den ich am allermeisten liebte, den ich bald sogar heiraten würde. Ich konnte es kaum glauben, manchmal fühlte es sich tatsächlich an wie ein Traum, aus dem ich niemals erwachen wollte, aber es war keiner.

Es war die Realität. Jungkook, der hätte mein Stiefsohn werden sollen, schaffte es damals wirklich mich zu verführen und war nun mein Verlobter, der Mann, neben dem ich hier gerade im Bett lag und mit dem ich eine Zukunft hatte. Mein Leben war einfach wie ein Film, unglaublich schön, aber regelrecht nicht zu glauben, was darin geschehen war.

Mich störte es nicht, jedenfalls nicht, solang ich ihn bei mir hatte und das auf Lebenszeit.

Ende

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Ich hatte tatsächlich eigentlich noch einen Epilog geplant, jedoch sehe ich dieses Kapitel viel passender, als noch etwas daran zu hängen. Es freut mich, endlich zu einem Ende gekommen zu sein, aber gleichzeitig werde ich diese Geschichte auch sehr vermissen!

Vielen Dank für euren ganzen Support, es hat mir wirklich eine riesige Freude gemacht, dieses Buch zu schreiben.

xo bxbybxy

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