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Jungkook Pov

"Jungkook... Ah~"

Ich streiche mit meiner Hand seinen Rücken runter und ziehe ihn näher an mich heran um mich fester an sein Schlüsselbein saugen zu können.

Mich darauf zu konzentrieren ist allerdings eine schere Angelegenheit wenn er sich auf meinem Schoß bewegt wie gerade. Er scheint es unbewusst zu machen, aber immer reibt er mit seinem Hintern über mein bereits seit einer ganzen Weile hartes Glied.

"Jungkook", bringt er schwer atmend meinen Namen zustande und krallt sich in meine Haare. Er zieht mich daran zurück und zwingt mich ihm bin dir Augen zu sehen.

Es ist keine fünf Minuten her seit ich in ihm gekommen bin, aber ich brauche noch mehr von ihm. Ich brauche alles.

"Seit wann sind wir so mutig?", frage ich und lecke mir über die Lippen.

Mir gefällt das. Ich bin nicht der unterwürfig Typ, aber mir gefällt es wenn er ab und zu versucht die Kontrolle zu übernehmen, denn wenn ich sie ihm wieder entreiße bettelt er förmlich danach von mir genommen zu werden.

Ich genieße es zu sehen, dass er mich braucht.

"Ist dir diese Uhr wichtig?", fragt er und deutet auf das unauffällige Teil an meinem Handgelenk.

Ist das eine ernsthafte frage? Immerhin waren wir gerade dabei in dir zweite Runde zu starten, warum bekommt er ausgerechnet jetzt das Bedürfnis über meine Accessoires zu reden?

"Ich habe sie in einem Laden in America gekauft weil sie günstig war. Also Nein, sie hat keinerlei tiefere Bedeutung für mich, aber warum interess-"

"Dann kannst du sie ausziehen?"

Er lässt seine Hand die er in meine Haare gekrallt hat langsam sinken und legt sie mir auf die Wange während er mir von oben mich diesen geröteten Lippen in die Augen sieht.

Da ist irgendetwas das ihn beschäftigt, aber ich weiß das ich es nicht aus ihm heraus bekommen werde, deswegen tue ich was anderes statt ihn mit meiner Neugier und meiner Sorge zu durchlöchern: Ich versuche seine Gedanken nur mit mir zu füllen.

"Stört sie dich?", frage ich.

"Sie stört mich nur wenn wir... Na ja, wenn wir sowas hier tun."

"Du meinst Sex?", frage ich und grinse als er rot anläuft und zögerlich nickt. Kaum zu fassen, dass er obwohl wir bereits so viel gemacht haben immer noch so rot werden kann.

"Ja." Er senkt den Kopf und streicht mir seinen Fingerspitzen meinen Bauch entlang während ich sein Gesicht unter die Lupe nehme.

Kaum zu fassen was aus uns geworden ist.

Als ich ihn in der Gasse gefunden habe, war da Verwirrung und Sorge. Verwirrung, wegen der Nachrichten auf meinem Handy, auf seiner Hand und auf dem Zettel den er in seiner Faust hatte und Sorge, weil er für mich ein Patient war und den möchte ich natürlich retten.

Mittlerweile hat sich das geändert. Er ist für mich mehr als ein Patient, wichtiger, so verwerflich das auch sein mag, ich würde alles im Krankenhaus aufgeben und meine Pflichten als Arzt vernachlässigen wenn es ihm irgendwie helfen würde.

Ich nicke und ziehe sie aus, aber statt sie einfach zur Seite zu packen und dort weiter zu machen wo wir gerade aufgehört habe, nehme ich sein Handgelenk in die Hand und lege ihm die Uhr an.

Mit einem Lächeln hauche ich einen Kuss auf die Innenseiten seines Handgelenken und ziehe ihn wieder an mich heran, aber seine Lippen bleiben trotz der geschlossenen Augen unberührt.

"Weißt du warum ich sie dir angelegt habe?", frage ich und zeichne mit meinem Zeigefinger Kreise in seinem Nacken, weil ich weiß wie sehr ihm das gefällt.

"Weil du sie nicht verlieren möchtest?", fragt er und legt den Kopf in den Nacken während er das ganze sittlich zu genießen scheint.

"Auch nicht schlecht, aber Nein."

Ich vergrabe meine Hand in seinen Haaren und fange an Küsse an seinem Kiefer zu verteilen. "So hast du etwas von mir wenn du alleine bist. Du sollst wissen das ich bei dir bin, immer."

Taehyung stöhnt als ich beide Hände auf seinen Hintern lege und anfange ihn zu massieren während ich mich seinen Kiefer entlang zu seinen Lippen küsse.

Ich habe kaum Zeit mit meiner Zunge seinen Mund zu erkunden, als das schrille Geräusch der Klingel uns unterbricht.

Taehyung schlingt seine Arme um meinen Nacken und zieht mich an sich heran als ich aufstehen möchte. Lächelnd vertieft ich den Kuss, lasse ihn nach hinten in das Bett sinken und führe meine Hand unter seine Boxer.

Aber erneut unterbricht uns die Klingel.

"Geh nicht", haucht er gegen meine Lippen und drückt mir sein Becken entgegen, aber so verführerisch wie dieser Monument auch ist, ich kann mich nicht ablenken lassen.

"Gib mir eine Minute." Ich drücke ihm schnell einen letzten Kuss auf die Lippen und springe vom Bett herunter.

Erneut klingelt jemand und ich ziehe mir schnell eine Hose über, schnappe mir eine Kapuzenjacke und streiche mir die Haare aus der verschwitzten Stirn bevor ich zur Tür gehe und sie öffne.

Ich weiß nicht mit wem ich gerechnet habe, vielleicht mit irgendeinem Paketboten oder einem Nachbarn der nach etwas Zucker fragen möchte, aber sicher nicht mit ihr.

Der Großteil ihres Haares hat sich aus dem jetzt losen Zopf in ihrem Nacken gelöst und das Make-Up ist ein reines Desaster, aber das ist es nicht, was mich dazu bringt sofort nach vorne zu treten und ihr besorgt eine Hand auf die Wange zu legen.

Größer als die Überraschung die ihr Auftauchen verursacht, ist der Schock über ihr Aussehen. Ihre Lippe ist aufgeplatzt, das Blut, das aus ihrer Nase gekommen ist ist in ihrem ganzen Gesicht verschmiert und das Blaue Auge ist mehr Schwarz als wirklich Blau.

"Jungkook", sagt sie, verschluckt meinen Namen aber fast weil sie mehr heuelt als weint. "Bitte..."

Sie beendet ihren Satz nicht, aber das braucht sie auch gar nicht. Sofort schlinge ich meine Arme um sie und ignoriere das stechen in meiner Brust, als sie meine tröstende Umarmung erwidert und ihr Gesicht an meiner Brust vergräbt.

Das stechen kommt allerdings nicht wegen ihr, sondern weil ich ganz deutlich Taehyungs Blick in meinem Rücken spüre.

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