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Jimin Pov
Meine Augen sind geschlossen und die Position, in welcher ich mich befinde, ist nur mehr als bequem, aber dennoch schlafe ich nicht. Eigentlich bin ich ganz schön müde und Yoongis Finger, die immer wieder meine Wirbelsäule hoch und runter wandern, sowie die Wärme, die mich freundlich umarmt, da unsere Körper eng einander geschmiegt sind, fördern dieses Gefühl nur. Dennoch bleibe ich wach. Ein großer Teil in mir möchte nämlich nicht einschlafen, sondern diesen Moment hier in vollen Zügen auskosten und genießen.
Vor einigen Minuten noch hatte ich mein erstes Mal und nun liegen wir - nachdem wir uns beide sauber gemacht haben -, erschöpft in seinem Bett, unsere nackten Körper eng aneinander gepresst. Auf meinen Lippen ruht ein leichtes Lächeln, ich bereue keine einzige Sekunde oder Entscheidung des heutigen Tages, stattdessen bin ich über den Verlauf der Dinge einfach unfassbar glücklich. In mir herrscht eine unglaubliche Ruhe und ich könnte die ganze Zeit wie ein Idiot grinsen, weil dieses Kribbeln in meinem Bauch einfach nicht nachlassen möchte.
Heute ist soviel passiert, dennoch würde ich diesen Augenblick hier als mein persönliches Highlight bezeichnen. Das hier fühlt sich nämlich schön, besonders und einfach nur perfekt an, selbst, wenn wir einfach nur still hier liegen und nichts weiter tun. Mein Kopf ruht auf seiner nackten Brust und obwohl ich kaum Kraft besitze, um überhaupt einen Finger zu rühren, drehe ich meinen Kopf ein klein wenig, sodass ich meine Lippen leicht auf seine Haut drücken kann. Ihm so nah sein zu können fühlt sich verdammt gut an.
„Wenn du etwas brauchst, ganz egal was, lass es mich wissen", ertönt seine kratzige, aber dennoch leise gehaltene Stimme, ehe kurze Zeit später seine Finger durch meine Haarsträhnen gleiten. Ein weiteres Mal drücke ich einen federleichten Kuss auf seine Brust, schließe dann aber die Augen und streiche mit meiner Hand über seine Seite. „Tue ich nicht. Ich habe schon alles, was ich brauche", erwidere ich ebenso mit rauer Stimme, da wir eine ganze Weile nicht gesprochen haben, muss jedoch grinsen, als seine Brust daraufhin zu vibrieren beginnt.
„Du kannst ja kitschig sein", lautet seine darauffolgende Feststellung. Erschöpft hebe ich den Kopf, um ihn anschauen zu können, das Grinsen auf meinen Lippen nach wie vor vorhanden. „Ich kann noch viel mehr sein, das ist längst nicht alles", sage ich spielerisch, weshalb er die Stirn in Falten legt. „Ach ja?", meint er, was ich mit einem stolzen Nicken bestätige. „Was denn zum Beispiel?"
Ich hebe die Schultern an. „So Einiges", antworte ich knapp und spiele somit absichtlich den Geheimnisvollen. Auf meine Worte hin muss er breit grinsen, dann beugt er sich leicht zu mir. „Meinst du damit etwa süß, gutaussehend, attraktiv, heiß, talentiert, unwiderstehlich, attraktiv." Bei seinen Worten muss ich breit Lächeln, kann nicht leugnen, dass er mich sogar ein bisschen verlegen macht. „Du hast dich wiederholt", stelle ich lachend fest. „Weiß ich. Du bist aber auch echt verdammt attraktiv, Park Jimin."
Er bringt mich zum Lachen, womit ich einfach meine Verlegenheit überspiele, dann lasse ich meine Hand wieder über seinen Oberkörper wandern. „Gebe ich nur zu gerne zurück", meine ich dann und kurze Zeit später schmiegen sich schmunzelnd seine Lippen auch schon wieder an Meine, wobei wir uns, als der Kuss intensiver wird, ein wenig drehen, sodass ich auf meinen Rücken liege und er leicht auf mir drauf.
Wirklich lange hält der Kuss trotzdem nicht, dafür fehlt - zumindest meinerseits - einfach die Kraft, aber dennoch löst er Million Empfindungen in mir aus. „Du solltest dich jetzt ausruhen, Baby, der Tag ist anstrengend für dich gewesen", meint Yoongi sanft, als er mir ein weiteres Mal durchs Haar fährt. Ich atme einmal tief durch, da er ins Schwarze trifft, und nicke ohne Widerrede. Und sobald ich mich auf die Seite drehe, er sich von hinten an mich kuschelt, sogar noch leichte Küsse auf meinen Nacken verteilt und mit seiner Hand meinen Bauch streichelt, kann ich mich auch nicht länger gegen die Müdigkeit wehren.
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„Sehen wir uns morgen wieder?", frage ich Yoongi und mache nicht den Anschein mich aus seinen Armen lösen zu wollen. Er lehnt gegen sein Auto, welches direkt vor meinem Haus parkt, da er mich nach Hause gefahren hat. Wir haben den Morgen größtenteils im Bett verbracht, da Yoongi früher wach wurde, als ich, und mir das Frühstück tatsächlich ans Bett brachte. Er hat mich gefüttert, sich sonst auch die ganze Zeit über um mich gekümmert und mich andauernd gefragt, ob ich Schmerzen habe, sogar als wir gemeinsam duschen waren, was alles in einem schon ziemlich süß von ihm war. Bei ihm fühle ich mich einfach immer wie etwas ganz Besonderes.
Ich will ungerne anhänglich wirken, denn das bin ich im Grunde genommen auch gar nicht, aber im Moment fällt es mir einfach schwer mich von ihm zu trennen. „Sobald ich morgen mit der Uni fertig bin, fahre ich zu dir. Dann können wir den Tag zusammen verbringen", nickt er und gibt mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. Seine Hände sind locker um meine Hüfte gelegt, während meine um seinen Hals ruhen. „Okay", erwidere ich schmunzelnd, aber rühre mich dennoch kein Stück, sondern mustere sein Gesicht ausgiebig und schlinge meine Arme sogar noch ein wenig enger um ihn.
Es nervt mich unglaublich, dass heute bereits Sonntag ist und obwohl wir sonst immer etwas länger den Tag für uns nutzen können, muss ich heute etwas früher heim, um für einen Test morgen zu lernen. Es ist nicht Großes, nur ein kleiner Test, aber er fließt dennoch in die Note ein und da ich nun an der SOPA angenommen wurde, habe ich mir vorgenommen mich in der Schule etwas mehr anzustrengen. Letztendlich möchte ich die Chance auf meine Traumschule zu gehen, nicht vergeuden, indem ich meinen Abschluss nicht schaffe. Oder zumindest gerade so durchkomme. Ich möchte einen guten Abschluss vorweisen können, keinen Mittelmäßigen, und dafür muss ich einfach etwas tun.
Aber wie soll ich an die SOPA, den Test und allgemein an Schule denken, wenn das Einzige, woran ich die ganze Zeit denken kann, er ist? Wenn ich die ganze Zeit an seine Lippen denken muss, oder seine raue Stimme heute Morgen, als er mich geweckt hat. An dem Gefühl seiner Hände auf meinem Körper, oder seiner Lippen auf meiner Haut.
Ein Seufzer verlässt meinen Mund und ich beginne zu schmollen, ehe ich mich wieder wortlos zu ihm beuge und ihm einen letzten Kuss gebe, den er natürlich auch erwidert. „Ich sollte jetzt gehen. Bis Morgen, Hyung, denk an mich", zwinker ich, was nicht nur ihn, sondern sogar mich grinsen lässt. „Bis morgen, Jiminie", verabschiedet auch er sich und haut einmal leicht auf meinen Hintern, als ich lachend zum Gehen ansetze. Und bis ich an der Tür ankomme, kann ich auch noch deutlich seinen Blick auf mir spüren, was sich bestätigt, als ich mich umdrehe und selbst auch noch einen letzten Blick in seine Richtung werfe.
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Partnerstory written by @riawinchesterx & @elijeon
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