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Jimin
,, Jimin?! Kannst du mir erklären was das soll? Wieso verlegen sie mich in ein anderes Zimmer?", erdrückte mich gegen die Tür. ,, Mino.. ich.. ich weiß es nicht. Rede doch einfach am besten mit.. mit Dr. Kim..", keuchend versuchte ich ihn weg zudrücken, doch war er in Punkto Größe und Muskelmasse mir weit voraus. ,, Lass mich los. Bitte..". Meine Augen schlossen sich von selbst und ich betete nur noch.
Mit einem kurzen Ruck und einem lauten tiefen Schrei war er von mir gelöst und ich stütze mich am Türrahmen ab. Was ist gerade passiert. Noch bevor ich sehen konnte wer es war war diese Person auch schon wieder verschwunden. Mino lag auf dem Boden und hielt sich seinen Rücken. Im selben Moment wie ich mich umdrehen wollte kamen Pfleger angerannt und halfen ihm hoch und brachten ihn weg. Nachdem ich aus meiner Schockstarre gerüttelt wurde, befragten mich sämtliche Leute was passiert ist. Was sollte ich ihnen denn sagen? Ich wusste es ja selbst nicht mal.
Es lief darauf hinaus, dass ich sie anschwieg und auf mein Zimmer geschickt wurde. Die Musikstunde fiel für mich nachdem Vorfall auch aus. Das fand ich nicht so toll, da der Unterricht bei Dr. Kwon recht lustig war. Es war wirklich inspirierend, wie er uns den freien Lauf ließ Musik zu machen. Im Zimmer war nur noch meine Hälfte belegt. Die andere war leer. Einfach leer. Ein frisch bezogenes Bett und ein leerer sauberer Schrank. Seufzend ließ ich mich aufs Bett zurück fallen. Sie hatten Mino jetzt also wirklich verlegt. Ich konnte nicht leugnen, dass ich ihn vermisste, aber das was eben geschehen war, musste ich auch erstmal verarbeiten.
Aus meinem Schubfach heraus kramte ich meine Kopfhörer und nahm mein Handy. Musik hörend lag ich auf dem Rücken und wurde immer müder und müder. Bis schlussendlich der Sandmann mich verfrüht übermannte und ich in einen tiefen spät Mittagsschlaf abdriftete. Gefühlte Stunden später wurde ich durch leichten Druck aus meinem Kopf geweckt. Blinzelnd nahm ich war das eine Person die auf meiner Bettkante saß durch meine Haare strich und mich fasziniert beobachtete. Als ich meine Augen komplett aufbekommen hatte zuckte ich kurz weg. Yoongi stand sofort auf und verbeugte sich. Er war ohne Zwangsjacke! Ok, Vorsicht geboten. ,, Tut mir leid, aber du sahst so süß beim schlafen aus, da musst ich dir zusehen.", entschuldigte er sich verlegen. Ich lachte. ,,Hey kein Problem. Ich bin Jimin! Du bist Yoongi ,oder?", er nickte.
,, Na dann. Hast du denn schon ausgepackt?", fragte ich, nachdem ich meine Sachen wieder ordentlich zurückgelegt hatte. ,,Ja! Das Zimmer hier ist schöner als das andere indem ich gewohnt habe!", das musste Min Yoongis freundliche Seite sein. Jetzt verstand ich erst was der Professor meinte. Wenn ich so darüber nachdachte, wollte ich gar nicht den anderen Yoongi kennenlernen. Der sogenannte Suga, ist bestimmt nicht so nett wie er. So neugierig und unschuldig. ,, Und wie gefällt dir unser Abteil hier in dem riesigen Haus?" - ,, Ich habe mich hier noch nicht viel umgesehen." - ,, Soll ich dich vielleicht etwas herumführen? Ich habe gerade kein Stundenplan, also habe ich Zeit.", ob er das Angebot annahm konnte ich nicht recht sagen.

Am Ende jedoch lächelte er leicht und ich konnte nicht anders als in seine Wange zu knuffen. Knallrot drehte er sich um und ich kicherte nur. ,, Komm wir gehen!"
Mit diesen Worten verließen wir unser Zimmer und ich zeigte ihm alles. Mitten in der Führung viel mir eine brennend heiße Frage ein. ,, Eh, du Yoongi?", der größere sah mich mit großen Augen an. ,, Ja?" - ,, Wie bist du eigentlich in unser Zimmer gekommen? Hast du da nicht schon die Gänge gesehen?", er blieb stehen und sah mich nachdenklich an. ,, Nein. Nicht das ich wüsste. Das letzte woran ich mich erinnere ist, wie ich heute früh geduscht habe und dann weiß ich bis zu deinem Zimmer nichts mehr, aber die Pfleger haben mir erklärt, dass ich ab jetzt bei dir im Zimmer wohne.", ich zog ihn nickend weiter. ,,Achso.", komisch aber logisch. Zwischenzeitlich war er kurz Suga, mit dem ich ganz kurz Bekanntschaft gemacht habe. Aber wie gesagt, kennenlernen, will ich ihn nach wie vor nicht. Ich mag keine Menschen, denen alles egal war.
Später 'aßen' wir zusammen und ich stellte ihm die anderen vor. Auf anhieb verstand er sich sofort mit unserer kleinen Gruppe. Doch von Minute zu Minute wuchs meine Angst. Wann würde wohl Suga sich zeigen? Die Frage blieb nicht lange ungelöst. Nachdem Essen begaben wir uns alle zurück auf unsere Zimmer und Yoongi ging zu erst duschen. Mit einem Handtuch um die Hüfte kam er raus. Wie soll ich es formulieren, er war wunderschön. Seine blasse zarte Haut an der noch ein paar Tropfen Wasser hinab flossen, war einfach so unbeschreiblich. Bevor ich noch größere Probleme bekam lief ich schnell ins Bad und nahm eine heiße lange Dusche.
Nach diesem Erlebnis, kam aus dem Bad und sofort umschlung mich eine unangenehme Kälte. Yoongi war nirgendwo zu sehen. Als ich meine Sachen aus dem Schrank nahm und mih umdrehte, stand er direkt vor mir. Seine zart- rosanen Lippen zu einem Strich zusammen und seine Augen die kalt und leer in die meine starrten. Mir blieb die Luft weg. ,,Yo-Yoongi?", er sah mich an und grinste Dunkel. ,, Wir haben noch eine Menge Spaß, Schwuchtel.", er schubste mich zur Seite und ich stolperte ins Bad und zog mich dort zitternd an. Nun war er da.
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Hey! Da das hier meine erste Geschichte ist würde ich mich freuen, wenn ihr mir sagen würdet wie sie euch gefällt. :) Kritik, Ideen oder Feedback sowie ein Vote sind gerne gesehen. :) Danke an alle die es lesen!!:) BTS FESTA TAGE *-*
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