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Suga

Jeder in meinem alten Abteil hatte schon von ihm gehört. Der wohl nervigsten Person auf der ganzen Welt. Park Jimin. Dieses ganze Getue von wegen ich bin so glücklich. Wäre er glücklich wäre er wohl kaum hier, oder!? Pah, der kann jedem diesen scheiß einreden, aber mir nicht. Ihm musste man einfach zeigen wie die Realität war. Genau das würde jetzt mein Job sein. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Pisser. Der soll gar nicht erst versuchen sich mit mir abzugeben.

Verdammt nochmal, wo war mein Laptop!? Ich durchsuchte alle Schränke und schmiss die Sachen quer durch den Raum. Hat diese kleine Kröte meinen Laptop geklaut?! Der würde was erleben. In der Sekunde in der er aus dem Bad kam hatte ich ihn auch schon gepackt und drückte ihn am Kragen an die Schrank Tür. ,, Ich frage das jetzt einmal. WO ist mein verdammter Laptop!?".

Schockiert sah er mich mit zitternder Unterlippe an. Grinsend holte ich aus und wollte ihn boxen. ,, Höre ich jetzt noch etwas?", vorsichtig nickte er. ,, I-ich ha-habe d-dei-nen L-L-", versuchte er gerade aus diesem Stottern heraus einen Satz zu bauen? ,, Zu spät! Deine Antwort dauert mir einfach zu lang!", danach schlug ich meine Faust in seinen Bauch. Ich muss zugeben er hatte einen harten Bauch, wahrscheinlich trainierte er, aber hatte er nicht Bullimie? Egal, denn meine Faust und meine Kraft waren stärker. E keuchte und keuchte direkt in mein Gesicht. Das genügte mir als Anlass nochmal zuzuschlagen. Nach diesem Schlag, schubste ich ihn Richtung Bett. ,, Das hier ist mein Zimmer absofort! Hier spielen wir nach meinen Regeln und du wirst dich nur in der Zone aufhalten die ich dir erlaube, klar?!", wieder nickte er nur und sah auf den Boden. ,, Oh bitte, heb dir deine Geheule für deine Schwuchtel Mino auf!", lachend suchte ich meine Laptop. ,, Ich.. ich hab.. deinen Laptop nicht. Aber.. aber die Pfleger ..haben ihn!", seine Stimme erklang hinter meinem Rücken, doch er saß nach wie vor auf seinem Bett als ich mich umdrehte.

,, Woher willst ausgerechnet du das wissen?!"-,, Als sie deine Sachen.. hierher brachten, nahmen sie ihn..mit"-,, Siehst du! War das jetzt so schwer, dass zu sagen? Du hast dir gerade deinen Arsch vor der zweiten Tracht Prügel gerettet!",ich schlug gegen die Tür um die Pfleger vorne am Tresen aufmerksam zu machen. Wenig später standen zwei im Zimmer. ,, WO ist mein Laptop!?", rasend vor Wut, ballte ich die Fäuste. ,, Tut mir leid Mr. Min, aber wir dürfen ihnen ihren Laptop nicht mehr geben. Sie wissen doch, das letzte mal haben sie ihrem Mitbewohner damit fast den Kopf blutig geschlagen!", ich lachte. ,, Der hatte es verdient, was muss er auch in meine Zone treten und mein Zeug begrapschen.", ich hörte Jimin schlucken. ,, Ja, Jimin, das wird mir dir genauso passieren, wenn du dich nicht daran hälst, was ich dir gesagt habe! Aber jetzt im Ernst, ich will mein Laptop! Ich will meine Musik!"

,, Wie gesagt Mr. Min, wir haben Anweisungen-"-,, Ich gebe ein fick auf ihre Anweisungen! Ich will meine Texte und meine Rythmen!", mit diesem halben Kampfschrei, rannte ich auf den Pfleger zu und prügelte auf ihn ein. Die beiden anderen Pfleger versuchten mich herunter zubekommen von dem anderen und es endete wie immer. Ich habe ihn schön zugerichtet und steckte wieder in meiner Zwangsjacke. Jeder hier wird sich noch umschauen. Als ob mich so eine dämliche Jacke davon abhalten könnte meine Sachen zu bekommen. Pf! Da müssen sie sich was besseres ausdenken.

Ich wurde auf den Stuhl gesetzt und Jimin bekam einen Verband um deine blauen, leicht blutenden Kunstwerke, die ich auf dein Oberkörper geprügelt hatte. Er sah einfach viel besser aus mit diesen Verzierungen. ,, Du? S-Suga? Kann ich dich mal.. was fragen?", ich sah ihn genervt an. ,, Was willst du, Schwuchtel?!". Er stand auf. Wehe er kommt mir zu nahe, dann sieht auch sein Gesicht so aus. ,, Wieso bist du so böse?", als ob er das wirklichen wissen wolle. ,, Wer gibt dir das Recht, mich dies zu fragen?!",desinteressiert blickte ich umher. ,, Ich! Ich alleine habe mich das gefragt."

,,Versuch bloß nicht auf hart zu machen. Das geht dich einen feuchten an, wieso und weshalb ich so bin wie ich bin. Ich bin einfach nur wie ich eben bin. Komm klar damit und steh mir nicht im Weg oder belästige mich wie jetzt gerade." , damit ließ ich ihn stehen und setzte mich ans Fenster. ,, Aber du hast doch zwei Persönlichkeiten..", jetzt war das Maß gestrichen voller als es eh schon war. ,, Na schön du kleine Nervensäge..", ich zog meine Arme über meinen Kopf und dann wieder zurück vor. Schon war ich gelöst und schüttelte mir die Jacke über den Kopf ab. Ich dachte wirklich, dass die Ärzte in so einer Anstalt schlauer waren.

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