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32. Eintrag
Meine Hand strich in regelmässigen Bewegungen über Taehyungs nackten Oberkörper, auf welchen ich ebenfalls meinen Kopf gebettet hatte. Der Ältere hatte einen Arm um mich geschlungen und die andere Hand mit meiner freien verschränkt.
Es war vollkommen still im Waggon, bis auf mein leises Summen, welches ohne Worte Birdy's Wings zum Besten gab. Die Luft war heiss und stickig, trotzdem hatte Tae eine Decke halb über uns ausgebreitet - allerdings wohl mehr, damit wir nicht komplett nackt da lagen.
Er schien zu schlafen, bloss sagte mir das stetige, sanfte Streichen seiner Fingerspitzen an meiner Seite, dass er noch nicht ganz weggepennt war. Der Dunkelhaarige seufzte tief, als ich das Lied beendete und begann kleine Küsse auf seiner Brust zu hinterlassen.
"Ich... liebe... dich", murmelte ich nach jedem Kuss, woraufhin er leise lachte und mich fest an sich drückte. "Ich dich auch", erwiderte er zufrieden und wir genossen die Stille weiterhin, bis Taes Handy piepte. Der Ältere seufzte geräuschvoll und lehnte sich zum Tischchen, wo sein Smartphone lag.
Er nahm es in die Hand und sah sich kurz die Nachricht an, bevor er leise vor sich hin murmelte: "Halt die Klappe, Mutter..." Ich hob fragend die Augenbrauen. "Was ist los?", wollte ich wissen und stütze mein Kinn auf seiner Brust ab, während ich zu ihm aufschaute. Er legte sein Handy wieder weg und schlang diesmal beide Arme um mich, bevor er mich zu sich nach oben zog. "Nur meine Mutter", winkte er ab und strich mir meine verschwitzten Haare aus der Stirn, "Sie haben in einigen Tagen eine dämliche Veranstaltung, wegen ihres noch dämlicheren Golfclubs und ich soll da auch anwesend sein. Jetzt brauche ich ein passendes Hemd und sie will mich zum Einkaufen mitschleppen", erklärte er augenverdrehend.
Ich kicherte. "Am besten du bestellst dir ein Hemd online von Gucci", schlug ich grinsend vor, weswegen er auflachte. "Oh, die Idee gefällt mir", raunte er und liess seine Hände meine Seiten auf und ab fahren. "Mir auch, dann vergeudest du deine Zeit nicht mit einkaufen, sondern mit mir", stimmte ich ihm zu und mein Grinsen wurde nur noch breiter, bevor ich mich halbwegs aufsetzte und ihn sanft küsste.
Der Ältere vertiefte den Kuss rasch und liess ein raues, leises Stöhnen vernehmen, als meine Hände über seinen Oberkörper wanderten. Ich lächelte zufrieden und löste den Kuss keuchend. "Ich glaube, wir sollten aufhören", meinte ich und legte meine Stirn auf seine. Seine dunklen Augen fesselten mich, während er leise erwiderte: "Nein, ich glaube nicht..."
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