Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

-56-

Der Ältere streicht mir über den Rücken, bevor er mich von seinem Körper wegdrückt und dafür sorgt, dass ich in seine Augen blicke. "Lass es mich dir erklären", bittet er, "Hör mir nur noch dieses eine Mal zu, okay? Danach werde ich dich gehen lassen, wenn es dein Wunsch ist, ich werde dich nie wieder belästigen. Aber bitte hör mir ein letztes Mal zu."

Ergeben nicke ich und Taehyung schenkt mir ein unsicheres Lächeln, bevor er leise zu erzählen beginnt: "Erinnerst du dich an die Veranstaltung des Golf Clubs?" Ich nicke lediglich.

"Meine Mutter ist danach komplett ausgerastet", erklärt er und schluckt leer, "Sie hat mir verboten, dich zu sehen, das weisst du ja. Aber was du, und ich lange auch, nicht wusstest, war, dass sie mit einem Freund meines Vaters Kontakt aufgenommen hat - Asukas Vater. Er ist ebenfalls ein Firmenchef und meine Mutter hat ihm vorgeschlagen, Asuka mit mir zu verheiraten." Er räuspert sich. "Sie dachte, wenn ich nach Tokyo ziehe, dort den Abschluss mache, dich nicht mehr sehe, dann wird sich meine "Phase" als Schwuler legen und ich werde mich in Asuka verlieben - sie hat bald erkannt, dass es nicht so sein wird. Und weil sie wusste, irgendwann werde ich türmen, hat sie mir.... na ja gedroht, könnte man sagen. Sie sagte, wenn ich dich jemals wieder aufsuche oder mit dir Kontakt aufnehme, dann wird sie deine Familie in den Ruin treiben und vernichten. Du hättest keinerlei Aussichten auf eine Arbeit, du wärst ein Nichts. Das ist der einzige Grund, weshalb ich zugestimmt habe. Es war mir nicht wert, dein Leben zu zerstören, damit ich bei dir bleiben kann. Ich dachte..." Er bricht ab und holt tief Luft.

Einige Sekunden bleibt er still, bevor er wieder zum Sprechen ansetzt, wobei seine Stimme nun brüchig klingt: "Ich dachte, die anderen würden es hinkriegen, dich von mir abzulenken. Ich dachte, du würdest es irgendwie verkraften. Mir war nicht bewusst, dass..." Erneut kann er nicht weiterreden. 

Dir war nicht bewusst, dass es mich so zerstören würde.

"Eigentlich ist es nur meine Mutter, die das Problem verursacht. Meinem Vater ist es nicht so wichtig, wie ihr. Aber sie will eine grössere Firma, die sie hat, wenn ich Asuka heirate und ausserdem einen Heterosexuellen Sohn. Es war nie meine Idee, dieses Mädchen zu heiraten und ich schwöre dir, ich werde alles versuchen, diese Hochzeit irgendwie abzublasen, ohne dir dabei zu schaden - denn alles was ich will und brauche bist du. Du hast mein Leben auf den Kopf gestellt, dich kann ich nicht vergessen, du bist die Person die ich liebe. Niemand sonst. Die ganze Menschheit könnte gegen mich sein, aber solange du bei mir bist und dir nichts geschieht, ist es mir egal. Bitte, hör auf mich weg zu stossen, Jungkook. Bitte..." Am Ende bricht ihm seine Stimme weg und er sieht zu Boden.

"Aber wer hat mir die Karte geschickt, wenn du es nicht warst?", frage ich heiser. Er lacht kurz auf. "Asuka", murmelt er, "Sie hat das feste Vorhaben, uns wieder zu verkuppeln, egal ob ich mit ihr verlobt bin. Wir beide lieben uns sowieso nicht. Sie hat es nur noch schlimmer als ich: Der Typ, den sie mag, ist der Feind ihrer Firma. Aber das war ihre Idee und davon wusste ich nichts!", verteidigt er sich.

"Und wie hast du mich gefunden?", frage ich weiter. Er zögert einige Sekunden. "Ich hab einige Leute ausgefragt, vielleicht auch bestochen und dich dann zufällig gefunden", zählt er rasch auf.

Dann lässt er mich gänzlich los. "Ich habe dir nichts weiter zu sagen, Jungkook. Du darfst jederzeit gehen", flüstert er hörbar verletzt und sieht noch immer nicht auf. Anstatt aufzustehen, meine Tasche zu schnappen und abzuhauen, wie ich vor keiner halben Stunde noch vorhatte, bleibe ich sitzen.

Ich bleibe sitzen, schlinge zaghaft die Arme um Taehyungs Nacken und sorge dafür, dass er verwundert aufsieht. Langsam nähere ich mich seinem Gesicht. "Darf ich dich küssen?", frage ich leise, während ich spüre, wie mein Herz stark gegen meinen Brustkorb klopft.

Taehyung beginnt zu lächeln, wieder erkenne ich Tränen in seinen Augen und er nickt, bevor er mein Gesicht in seine Hände nimmt und die letzten Zentimeter überbrückt, bis sich unsere Lippen beinahe berühren. "Ja", haucht er und presst seine Lippen dann gegen meine.

Von allen Küssen, die wir getauscht haben, ist der hier der verzweifeltste, der sehnlichste, der glücklichste und traurigste zugleich. Das Blut rauscht in meinen Ohren und ich habe das Gefühl, in Flammen aufzugehen, als ich den festen Druck gegen meine Lippen stürmisch erwidere und meinen Griff um seinen Nacken festige. Die schönsten Gefühle durchströmen mich, Gefühle, nach denen ich mich Monatelang gesehnt habe und die ich endlich wieder spüren darf.

Ich merke gar nicht, dass ich wieder zu weinen begonnen habe, diesmal mit Taehyung, als wir uns nach Luft schnappend voneinander lösen und ich aufschluchze.

Doch anders als die vielen Tränen bis hierhin, sind diese aus Freude und Glück entstanden.

Egal wie beschissen die Situation ist, egal wie kurz dieser Moment währt, ich bin überglücklich. Der Gedanke, dass der Junge vor mir mit einem anderen Menschen verlobt ist, ist wie ausgelöscht, jetzt gerade gibt es nur ihn und mich. Und diese endlose, verzweifelte Sehnsucht nach einander.

Und mit einem heulenden Lächeln küsse ich Taehyung erneut, immer wieder, so als gäbe es keinen Morgen mehr.

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com