Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

🔥21🔥

Jungkook

Es war das sanfte Rütteln an meiner Schulter, dass mich aus meinem traumlosen Schlaf riss. Seufzend drehte ich mich auf den Rücken und rieb mir über meine Augen. "Hmm?", machte ich schlaftrunken, "Kann ich nicht noch fünf Minuten-" Eine tiefe, leise Stimme unterbrach meine Bitte, nach etwas mehr Schlaf: "Jungkook, Petal, du musst aufstehen."

Verwirrt blinzelnd öffnete ich die Augen, nur um mit kompletter Dunkelheit begrüsst zu werden und schwach eine Silhouette vor meinem Bett erkennen zu können. "Tae?", murmelte ich leise, voller Verwirrung und setzte mich etwas auf. "Was machst du hier? Wie spät ist es?"

Ich spürte, wie der Ältere seine Hand durch meine Haare wandern liess, bevor er sie an meiner Wange platzierte und ich mich automatisch an sie schmiegte. "Taehyung", wiederholte ich seinen Namen ein weiteres Mal in die Stille hinein. Er seufzte tief. "Jungkook, du kannst nicht bleiben."

Ich runzelte verwirrt die Stirn. Wie meinte er das? Wovon sprach er? "Ich verstehe nicht, was du mir sagen willst", erklärte ich ihm leise und drehte den Kopf, um einen kleinen Kuss auf seine Handfläche zu drücken. Tae seufzte tief und ergriff mit seiner zweiten, freien Hand, meine, ehe er sie leicht drückte. "Du musst gehen. Jetzt."

"W-was?", wisperte ich leise, voller Verwirrung. 

"Sie sind hinter dir her, Petal", erklärte Taehyung mir ungenau und mein Herzschlag beschleunigte sich langsam. "Was soll das heissen?", fragte ich nach, woraufhin er meine Hand wieder drückte und tief seufzte. "Sie wollen dich am kommenden Morgen.... 'entsorgen'." Er sprach das letzte Wort mit unfassbar viel Abscheu und Ekel aus, doch mir jagte es Unmengen von Angst ein. "Entsorgen?!", wiederholte ich ängstlich und umfasste seine Hand etwas stärker. "Verstehst du jetzt?", fragte er mich leise, "Ich kann nicht zulassen, dass dir etwas geschieht. Du musst gehen."

"Wieso wollen sie das tun?", fragte ich verwirrt und liess mich von Taehyung aus dem Bett ziehen. Er lachte rau. "Woher soll ich das wissen? Ich weiss nur, dass sie dich umbringen wollen und soweit lasse ich es nicht kommen."

Taehyung liess meine Hand los, Schritte erklangen und meine Augen folgten seiner Silhouette zur Tür, ehe das Licht anging. Instinktiv schloss ich meine Augen und drehte den Kopf weg, denn die plötzliche Helligkeit blendete mich. "Zieh dir warme Kleidung an, hörst du?", verlangte er, doch ich vernahm bereits, wie er die Schubladen meiner Kommode aufzog und selbst Kleidung heraussuchte.

Ich folgte ihm und schlang meine Arme um Taehyungs Oberkörper, als ich nahe genug bei ihm stand. "Kommt ihr mit?"

Er antwortete mir nicht. Das Einzige, was über seine Lippen kam, war ein tiefes Seufzen. Aber, dass er mir nicht antwortete verriet mir bereits, was das hiess. "Ihr kommt nicht mit?!", stellte ich fest und liess von selbst wieder von Taehyung ab, der weiterhin warme Kleidung für mich aus der Kommode suchte.

Ich trat einen Schritt zurück, als Taehyung sich auch schon zu mir umdrehte, mit einem Stapel Klamotten in den Armen. "Hier", murmelte er leise und streckte sie mir hin. Doch ich ging nur noch einen Schritt zurück und schüttelte wild den Kopf. "Nein!", wimmerte ich leise, "Ich gehe nicht. Nicht ohne euch."

Taehyung seufzte ein weiteres Mal. "Jungkook, du musst gehen!", meinte er ernst. Ich schüttelte einmal mehr den Kopf. "Und ihr bleibt hier?!", gab ich schrill zurück, "I-ich kann doch nicht alleine-"

Taehyung unterbrach mich, indem er die Klamotten fallen liess, mein Gesicht mit seinen Händen umrahmte und mir einen Kuss gab. Ich spürte die altbekannte Wärme in mir aufsteigen, als unsere Lippen sich trafen, erwiderte gierig nach mehr den Druck und krallte meine Finger in sein schwarzes Tanktop, um ihn näher an mich zu ziehen.

Taehyung schien genauso wenig wie ich daran zu denken, aufzuhören, stattdessen legte er den Kopf schief, intensivierte den Kuss und biss mir sanft in die Unterlippe. Mit einem Keuchen öffnete ich meinen Mund und umspielte seine Zunge, ehe er doch von mir abliess.

Taehyung löste sich soweit, dass unsere Gesichter lediglich wenige Zentimeter trennten. Ich sah in die eisblauen, klaren Augen, erkannte die Umrisse der Schneeflocke in ihnen und schluckte leer. "Zu siebt sind wir schneller zu finden, als alleine. In der Stadt wirst du allein viel weniger auffallen, als wir alle zusammen", wisperte der Blonde mit rauer Stimme.

"Ohne dich schaffe ich das niemals", antwortete ich mit belegter Stimme. Ohne Taehyung? Das war, als nähme man mir all die Freude in meinem Leben - all die Liebe, die ich besass.
Taehyung war alles für mich und nun sollte ich ohne ihn sein?

"Doch das wirst du, denn du bist der verdammte Phönix. Wenn es einer schaffen kann, dann du, Petal", widersprach er mir leise. Unsicher sah ich ihn an, sah, wie Tae ermutigend nickte und holte dann tief Luft.

Wenn er von mir erwartete, dass ich es schaffte, dann würde ich mein bestes geben. Und mein Bestes musste einfach ausreichen.

"Okay", flüsterte ich leise und auf Taehyungs Lippen machte sich daraufhin ein Lächeln breit. "Dann zieh dich jetzt um, dann bringen wir dich hier raus." Ich nickte nur und der Blondschopf verliess mein Zimmer, während ich die Kleider vom Boden aufsammelte und mich umzog. 

Als ich kurz darauf ebenfalls aus meinem Zimmer trat, stand Taehyung gemeinsam mit Yoongi Hyung daneben und schienen nur noch auf mich zu warten. "Lass uns gehen", meinte der Älteste von uns leise, drehte sich um und setzte sich in Bewegung. Taehyung ergriff meine Hand und zog mich mit. Leise schlichen wir durch die spärlich beleuchteten Flure, in Richtung Ausgang. Dieser bestand aus zwei grossen Türen, die seit jeher fest verschlossen und überwacht waren.

Wie wollten die beiden mich hier raus schaffen? "Tae, was habt ihr vor?", erkundigte ich mich leise. Er warf mir nur einen kurzen Blick aus seinen eisigen Augen zu, ehe er geheimnisvoll lächelnd wieder geradeaus sah. "Dich hier rausbringen. Wir schaffen das schon, keine Sorge", murmelte er leise. 

Wir stoppten an einer Ecke. Wenn wir an dieser vorbeikamen, wären wir direkt vor der Tür, die aber von zwei Wachmännern bewacht wurde, so wie immer. Yoongi Hyung seufzt und sah zu Taehyung, der meine Hand los liess, als wäre das ein stilles Kommando gewesen. "Du wartest hier", befahl Yoongi Hyung mir und ich nickte lediglich ängstlich und sah zu, wie die beiden Blonden um die Ecke verschwanden. 

"N'abend", vernahm ich Taehyungs kühl klingende Stimme. "Was macht ihr um die Uhrzeit noch hier?", antwortete eine fremde Stimme, wohl einer der Wachmänner. Yoongi Hyung lachte auf. "Spaziergang - sieht man doch."

Gleich darauf hörte ich einen dumpfen Schlag, ein Aufkeuchen folgte, dann erklang eine weitere Stimme, die ich nicht kannte: "Was soll die Scheisse?!"

"Oh halt die Klappe", zischte Yoongi, etwas polterte - rangelten sie etwa?! - und ich verharrte unruhig hinter der Ecke und hoffte, wir würden uns mit dieser Aktion hier nicht in riesige Schwierigkeiten bringen. Doch schliesslich liess mich Taehyungs "Komm raus, Kookie", aufatmen. 

Eilig huschte ich um die Ecke und gesellte mich zu den Beiden. "Sieh nach, ob jemand kommt, wir öffnen die Tür", wies Yoongi Hyung mich bereits konzentriert an und nestelte an den vielen Schlössern der grossen, schweren Türen. 

Brav leistete ich dem Befehl Folge und stand also Schmiere, während die beiden anderen an der Tür herumnestelten. "Die haben das verdammt gut gemacht", murmelte Taehyung gestresst, während er die gesicherten Türen musterte und sich dabei durch die Haare fuhr. Yoongi Hyung nickte zustimmend und stellte sich vor das Eingabefeld an der Wand, die nach einem Code verlangte. Vorher würden sich die Hebel und Schlösser nicht entriegeln und die Tür würde nicht aufgehen. 

Doch niemand wusste diese verdammte Zahlenkombination, also mussten die beiden einen anderen Plan haben. Und ich erkannte auch, wie der aussah, als ich die Brechstange in Yoongi Hyungs Hand erblickte. 

Rohe Gewalt.

Man konnte es ja mal probieren, oder nicht? 

"Beeilt euch", bat ich die beiden, erntete aber nur undefinierbares Brummen und sah um die Ecke, um nach jemandem Ausschau zu halten, der uns von unserer Aktion hier abhalten könnte. Doch es war ruhig auf den Fluren, keiner schien hier, bis auf wir drei und die beiden ausgeknockten Wachmänner am Boden. 

Tae und Yoongi versuchten inzwischen tatsächlich mit roher Gewalt auf die schweren, dicken Türen einzuwirken, waren sie gerade dabei den ersten Hebel mit der Brechstange aufzuhebeln. Oder zumindest war Yoongi dabei, denn Taehyung durchsuchte die Taschen der Wachmänner nach möglichen Hinweisen auf den Zahlencode, der die Türen auch so öffnete. 

Dann hörte ich neben Yoongis angestrengtem Ächzen die Schritte. In mir erstarrte alles, ich hörte sie näherkommen, sie klangen hastig, als hätte die Person es eilig. "Da ist jemand!", zischte ich den Älteren zu. Leises Fluchen kam von Taehyung aus, der immer noch die Taschen des ersten Wachmannes absuchte. Ich erkannte am anderen Ende des Flures schliesslich Jin Hyungs Gestalt.

"Hyung", flüsterte ich leise und schluckte leer, als er direkt auf uns zuhielt. Er blieb nur wenige Meter vor mir stehen, sah erst mich, dann Taehyung und Yoongi Hyung an, die von ihrer Arbeit abgelassen hatten, um sich ebenfalls dem Ältesten zu widmen. Dieser sagte gar nichts. "Hyung?", fragte ich unsicher nach, "Bi-bitte verrate uns nicht!"

Erst reagierte Jin Hyung nicht einmal, bis er schliesslich seinen Arm hob und seinen Ellbogen in das kleine, an der Wand angebrachte Kästchen rammte und den Notfallknopf betätigte. "Nein, Hyung!", schrie ich, doch meine Worte gingen im lautstarken Geheul der Sirenen unter, "Jin!", schrie ich, als der Braunhaarige herumwirbelte und mir grossen Schritten wieder denselben Weg zurücknahm, den er gekommen war.

Ich wollte ihm nach, wollte ihn aufhalten davor, in die Zentrale zu stürmen und allen von unserer Flucht zu erzählen, doch ich wurde selbst aufgehalten. "Lass mich los! Er darf nichts erzählen! Er darf uns nicht verraten! E-es ist Jin, e-er ist unser Hy-hyung!", wimmerte ich verzweifelt und musste mit ansehen, wie dieser um die Ecke verschwand.

"Es bringt nichts, ihm hinterher zu rennen, Jungkook. So kriegen sie dich nur. Sie sind sowieso schon auf dem Weg zu uns", redete Taehyung energisch auf mich ein. 

"Wieso hat er das getan?!", fragte ich den Älteren verzweifelt, "Will er mich etwa genauso töten? Habe ich es denn verdient? Bin ich so schrecklich? Was habe ich getan, Tae?" Der Blonde liess mich zwar los, doch drehte mich dann zu sich um und sah mir in die Augen. "Ich weiss nicht wieso, aber verdient hast du es auf keinen Fall, Petal", flüsterte er. "Hey, Tae, ich könnte hier Hilfe brauchen!", beschwerte Yoongi Hyung sich gestresst von der Tür aus. 

Doch Taehyung schien genug zu haben. Er drehte sich zu unserem Hyung um, nahm ihm die Brechstange mit einem "Gib her!", aus der Hand und holte aus, ehe er sie gegen das Eingabefeld des Codes krachen liess. Ich zuckte zusammen. "Was machst du da?!", rief ich verwirrt, als er das Ganze wiederholte.  

"Tae, du zerstörst es nur!", fauchte Yoongi perplex dazwischen. "Das ist der Plan!", knurrte der Blonde nur und schlug immer wieder gegen das Eingabefeld, bis es plötzlich grün zu leuchten begann und die Heben an der Tür sich von selbst öffneten, sodass die eisige Kälte des Winters uns entgegen schlug. 

Taehyung liess die Brechstange scheppernd zu Boden fallen und drehte sich zu mir um. "Na los", meinte er atemlos und nickte gen Tür, "Du musst hier raus, bevor dir etwas geschieht. 

Ich biss mir auf die Lippe, bevor ich auf ihn zustürmte und meine Arme um ihn schlang. "Ich habe Angst", gestand ich ihm leise. "Solange du einfach weiter rennst, hast du nichts zu befürchten. Also renn; renn so weit deine Füsse dich tragen, bis du in der Stadt bist. Such dir einen Unterschlupf, wir kommen nach, okay? Wenn du Stehen bleibst, stirbst du. Wenn du aufgibst, stirbst du. Wenn du schwach wirst, stirbst du, hast du gehört, Jungkook? Also bleib nicht stehen, gib nicht auf und bleib stark. Für uns. Für mich, in Ordnung?"

Ich nickte unsicher, löste mich von Taehyung und drückte einen letzten, sanften Kuss gegen seine roten Lippen, ehe ich mich auch Yoongi Hyung zuwandte und ihm eine kurze Umarmung schenkte. Der Ältere fuhr mir durch die Haare und steckte mir einige Geldscheine in die Tasche. "Damit solltest du durchkommen", meinte er leise.

"Danke", murmelte ich leise, "Grüsst die anderen von mir, okay?", bat ich. Taehyung nickte. "Und jetzt geh!", wies er mich an.

Ich rannte los.

"Jungkook!" die laute Stimme reisst mich aus dem Traum und mit einem Aufkeuchen schlage ich die Augen auf. Tränen lassen meine Sicht verschwimmen, als ich mich aufsetze und zu orientieren versuche. Erst als ich die Tränen wegblinzeln kann, erkenne ich die Gasse, in der ich beschlossen habe, immerhin windgeschützt die Nacht zu verbringen. Die Sonne scheint gerade erst aufzugehen, denn der Himmel ist in einem hübschen rosa und hellblau.

Doch was mich irritiert, ist die Person vor mir, die meinen Namen genannt und mich so auch geweckt hat.

Denn es sind Taehyungs kristallklare, eisblaue Augen, die voller Besorgnis in meine starren.

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com