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Dieses Kapitel enthält Ansätze sexueller Inhalte. Lesen auf eigene Verantwortung.

[Taehyung]

„Sicher, dass ich nicht fahren soll? Immerhin hast du offensichtlich die ganze Nacht nur an meiner Seite gewartet, bis ich aufgewacht bin", schlug ich vor, aber Jungkook bestand eifrig darauf, zu fahren, da er schließlich mit seinem eigenen Auto hier war, welches ich ihm gestern Abend erst geschenkt hatte. Mit einem leichten Lächeln schüttelte er nur den Kopf, dann war es auch festgelegt. Es dauerte vom Krankenhaus bis zu unserem Appartement nicht lang, schließlich hatten wir dort noch all unsere Sachen, die wir in den nächsten Tagen zusammenpacken mussten.

Da nichts mit meiner Gesundheit war, fühlte ich mich am Nachmittag bereits wieder vollkommen erholt und war auch bei Kräften, um eben zu beginnen die Pakete nacheinander mit Kleidung und Gegenständen zu füllen, um sie dann nach unten in den Wohnbereich zu bringen, wo in genau vier Tagen jemand vom Lieferdienst sie abholen und zum neuen Haus bringen würde. Dieses hatte mich natürlich eine große Summe gekostet und es war auch kein Einkauf, den ich einfach so mal tätigte, schließlich plante ich darin mein restliches Leben zusammen mit Jungkook zu verbringen, so viel mir davon noch übrig geblieben war, das ich, frei von jeglichen Stress wie in den letzten zehn Jahren, genießen wollte.

„Aber Jungkook! Du hast das gleiche T-Shirt mindestens viermal, mindestens zwei davon kannst du doch weggeben, anstatt das neue Ankleidezimmer damit zu füllen, findest du nicht auch?", fragte ich, aber bekam nur ein eifriges Kopfschütteln als Antwort. Mit em Umzug und dem Antrag, sollte für uns ein neuer Lebensabschnitt anfangen und während ich mich von vielen alten Dingen trennte, schien es bei meinem Verlobten immer mehr zu werden, als würde er es sich irgendwie aus den Hosentaschen ziehen. „Wenn wir umgezogen sind, können wir wieder Einkaufen gehen, dann brauchst du jetzt nämlich nicht all deine alte Kleidung mitnehmen."

„Aber mir gefallen diese Sachen und ich will sie behalten!", weigerte sich der Jüngere und wie er es wollte, musste ich es auch akzeptieren. So blieb mir nichts Anderes übrig, als ihm dabei zu helfen die Massen an Kleidung in die Pakete zu stopfen, mir irgendwas einfallen zu lassen, damit sie in die begrenzte Menge, die wir davon hatten, zu lagern. „Und wenn du nur eine Sache davon wegschmeißt, wenn ich das nicht mitbekomme, dann werfe ich dich aus dem Fenster!"

Bock wie er klang, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen und pickte mit meinen Zeigefingern in seine Seiten hinein, wodurch der Braunhaarige natürlich sofort anfing lauthals durch das ganze Haus, lachend, zu rennen, während ich ihn jagte. Ich mochte zwar die längeren Beine und eigentlich auch den sportlicheren Körper haben, jedoch war er flinker auf den Füßen und konnte mir somit leicht entkommen. Hatte ich Jungkook aber wieder gefangen, warf ich ihn über meine Schulter, natürlich gefolgt von lautem Protest und einigen Schlägen auf meinen Hintern, die ich aber gekonnt ignorierte, während ich die Treppen hinauf in Richtung des Schlafzimmers ging, wo ich ihn, natürlich vorsichtig und sanft, auf das Bett fallen ließ, ehe ich langsam über ihn krabbelte und hinunter auf sein nun gerötetes Gesicht schaute.

„Es ist wirklich schade, dass ich heute Nacht einfach so umgekippt bin, denn du kannst dir sicher dabei sein, dass ich noch so einiges geplant hatte, um dich auch bis zum Morgengrauen wachzuhalten", hauchte ich in sein Ohr und platzierte dann ein Stückchen weiter darunter einen Kuss auf seinem Hals. Dass Jungkook sofort darauf reagieren würde, war klar. Seit über einem Jahr machten wir es nun fast schon täglich miteinander, aber er war noch immer empfindlich wie am ersten Tag, wurde bereits von den leichtesten Berührungen erregt und schämte sich auch noch dafür. Mich hingegen störte das eher weniger, ganz im Gegenteil nämlich freute es mich zu sehen, dass er nach wie vor ganz angetan von mir war und ich somit mehr oder weniger noch Kontrolle über ihn hatte. Im Bett jedenfalls.

„Taehyung, ich dachte wir wollten dafür ins neue Haus", hörte ich den jungen Mann unter heiserer Stimme sagen, während ich meine kalten Hände - das merkte ich daran, wie erhitzt seine Haut sich für mich anfühlte - unter den dünnen Stoff des weißen T-Shirts gleiten ließ. Einmal schluckte er sogar relativ laut den Kloß in seinem Hals hinunter, als ich meinen Daumen, nur diesen einen Finger, unter seinen Hosenbund und somit nah an sein bestes Stück legte. Mein Grinsen wurde breiter, mein Herz raste ebenfalls, aber ich hielt mich selbst noch im Schacht, damit ich nicht voll und ganz über den Jüngeren herfallen würde.

Auch ich war nicht mehr der Jüngste, hatte es selbst schwer mich nicht bereits durch leichteste Berührungen erregen zu lassen, somit drückte mein bereits vollkommen steifes Glied unangenehm von innen gehen meine relativ enge Jeans, welche noch einmal durch einen Gürtel unterstützt wurde. Ohne danke den Blickkontakt zu verlieren, stützte ich mich als an einer Hand neben Jungkook, auch über ihm, auf dem Bett ab, während die andere mich erst des Gürtels entledigte und dann den Knopf zu meiner Hose öffnete, sodass ich ein wenig erleichtert aufatmen konnte.

„Ich möchte gerne etwas neues mit dir ausprobieren, wenn wir es machen", meinte der Braunhaarige mit den fast schon rosafarbenen Lippen. „Dafür musst du dich aber auf den Rücken hinlegen und mich alles machen lassen", hing er noch dran.

Dass dieser Tag mal kommen würde, hatte ich mir schon lang erhofft und somit bekam ich beinahe einen Herzinfarkt, als ich diese Worte hörte, freute mich und wartete keine weitere Sekunde, ehe ich mich, freudig das T-Shirt über meinen Kopf ziehend und in irgendeine Ecke des Zimmers werfend, sofort unsere Positionen wechselte, sodass ich nun auf dem Rücken lag, Jungkook auf meinem Schritt und zu einem kleinen Stück noch auf meinem Unterleib saß.

„Du darfst mich dabei aber nicht anfassen, sonst übernimmst du wieder die Kontrolle", entgegnete der Jüngere, ehe er mit meinem Gürtel eine Schlaufe bildete, durch die ich meine Hände hindurch zu stecken hatte.

Zwar war Jungkook nicht dominant, aber es gefiel mir, mal nicht die komplette Arbeit verrichten zu müssen. Es freute mich regelrecht und ich konnte es kaum erwarten, die nächsten Stunden damit zu verbringen, dass wir uns liebkosen, unsere erhitzt verschwitzten Körper aneinander zu reiben, uns zu küssen, beide die Sterne zu sehen.

Sex mit Jungkook war das beste, was einem Menschen auf dieser doch so schrecklichen Welt widerfahren konnte und würde er nicht mein Verlobter sein, an den nur ich meine Hände legen durfte, hätte ich es ja jedem weiter empfohlen. Aber wie gesagt: er war ganz Mein! 

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Ob ich euch wohl smut gebe? Vielleicht bin ich ja so nett!

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