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【Chapter 47】

Jiyong zischte und schnell wussten die drei, dass sie nun kämpfen mussten, um sich aus dieser Situation retten zu können. Sie realisierten, dass sie zusammen arbeiten mussten, um zu überleben, denn ein einzelner hatte keinerlei Überlebenschancen an einem Ort, den er nicht kennt und in einer ihm fremden Zeit.

"Ich übernehme die beiden rechts", meldete sich Jiyong und stürzte sich bereits auf einen der beiden. Das bedeutete, dass noch drei Leute übrig bleiben und Taehyung entschied, sich für die Bekämpfung nicht von Jungkook zu trennen. Aber Jungkook war auch nicht mehr der verägngstigte Junge vom Anfang; er hatte Selbstbewusstsein und Stärke gewonnen.

"Du musst mich nicht mehr beschützen, Taehyung", murmelte dieser und stellte sich neben ihn, um zu symbolisieren, dass er an seiner Seite kämpfen würde. "Aber Jungkook... ich will nicht, dass du verletzt wirst", widersprach Taehyung und ballte seine Hand zur Faust. Er wusste, es würde irgendwann zu dem Moment kommen, an dem Taehyung ihn nicht mehr beschützen musste, aber das bedeutete nicht, dass seine Sorgen sich automatisch einstellten.

"Wir haben keine Zeit das jetzt auszudiskutieren. Lass mich das übernehmen und hilf mir", protestierte Jungkook kopfschüttelnd, aber noch bevor Taehyung was dazu sagen konnte, wurden sie auch schon angegriffen. Kein Feind würde warten, bis sein Gegenüber sich ausgesprochen hatte.

Taehyung bemerkte, dass die Schergen von Yixing keine besonders starken Kerle waren und sonderlich intelligent anscheinend auch nicht. Sie waren wie programmierte Roboter, denen man eine Mission zuteilte und diese versuchten sie ohne eigenen Verstand zu lösen. Und deshalb hatte Taehyung auch keine Schwierigkeiten, die Angriffe seiner Feinde vorherzusehen und geschickt auszuweichen. Ein Grinsen spielte sich auf seine Lippen, als er seine Faust in der Magengrube seines Gegenübers versenkte und dieser mit einem Krächzen zu Boden ging.

Jungkook und sein Feind warfen sich kurze Blicke zu, ehe Jungkook versuchte, all den Angriffen auszuweichen. "Huh", entwich es seinen Lippen, als er bemerkte, dass er an einen der vielen Bäume gestoßen war. In dieser kurzen Zeit der Verwunderung stellte sich sein Angreifer vor ihn und betrachtete ihn wild funkelnd. Er begann zu rennen, hatte das Messer fest mit seiner Hand umgriffen und Jungkook spürte den Schweiß an seiner Schläfe entlang laufen.

Doch plötzlich verspürte er einen Moment, der seinen Körper erfrieren ließ und die Zeit um ihm herum begann sich zu verlangsamen. Als er dann aus seiner Trance erwachte, preschte er zur Seite und entkam dem Angriff seines Feindes. "Was war...", doch er beendete seinen Satz nur mit einem Kopfschütteln, denn dafür war gerade keine Zeit.

Er nutzte die Gelegenheit und schnappte sich den Kopf seines Feindes und haute diesen immer wieder gegen den nebendran stehenden Baumstamm. So lange, bis er bewusstlos umkippte und Jungkook einige Schritte nach hinten stolperte. Sein Herz raste und er betrachtete seine zitternde Handfläche, allerdings nahm er einen tiefen Atemzug, um sich wieder zu beruhigen. "Das ist die Welt, die uns unsere Feinde gegeben haben."

Er blickte sich rasch um und erblickte Taehyung, der gerade mit einem der Kerle am Boden rangelte. Schnell rannte er auf die beiden zu und spürte auf einmal wieder diese Kälte. Er begann etwas zu sehen und blieb wie angewurzelt stehen.
"Taehyung, das Messer!", rief er ihm zu und biss sich auf die Unterlippe. Überrascht erblickte Taehyung, wie sein Angreifer nach besagter Waffe schnappen wollte und packte deshalb dessen Arm mit Gewalt, um ihn davon abzuhalten. Er platzierte seine Füße an dem Oberkörper seines Angreifers und stieß ihn unsanft von sich und als er dann am Boden lag, setzte Taehyung sich auf ihn drauf und schlug ihn mit der Faust kampfunfähig.

"Danke", sagte Taehyung und wischte sich den Schweiß aus der Stirn, doch er begann sich zu wundern, wie Jungkook die Lage so schnell analysieren konnte.
"Wo ist Jiyong?", fragte Jungkook dann und der Schwarzhaarige zuckte ahnungslos mit den Schultern, aber als sie dann einen Schrei vernahmen, eilten sie alarmiert in besagte Richtung.

Als sie angekommen waren, er blickten Jiyong, der sich gegen einen Baum lehnte und seine mit Blut verschmierten Hände betrachtete. Etwas weiter daneben waren seine zwei Gegener am Boden, der eine lag bewusstlos dort, der andere hatte ein Messer in der Brust.
"Jiyong, hat du sie...?", fragte Taehyung und wirkte wütend, als Angesprochener sich von dem Stamm löste.
"Nein, aber mir blieb keine andere Wahl, als so zu handeln."

Taehyung bemerkte, dass Jiyong eine skrupellosere Art als Jungkook oder er an sich hatte, doch auch wenn es ihm nicht sonderlich zusagte, musste er zugeben, dass es angemehmer war diesen Kerl als Verbündeten zu haben und nicht als Feind.
"Also, was nun?", fragte Jiyong und blickte zu Jungkook, dann zu Taehyung.

"Was hast du nun vor?", meldete sich Jungkook zu Wort und verschränkte seine Arme vor seinem Oberkörper. "Ich werde etwas gegen diese Schreckensherrschaft hier tun, was denn sonst?", erwiderte Jiyong und schnalzte mit der Zunge.
"Und wie hast du vor das zu schaffen? Dir sind genauso die Hände gebunden wie uns", hakte Taehyung dann nach und hob verwundert seine Augenbraue nach oben.

"Mir alleine vielleicht schon, aber mit der Hilfe einer bestimmten Person können wir es schaffen, von hier zu verschwinden", erklärte er und damit stand auch fest, welches Ziel er verfolgte. Jungkooks Aufmerksamkeit lag auf Jiyongs Erzählung und er fragte, um wen es sich bei dieser Person handelt. "Um eine gute Freundin von mir, die es mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität bisher geschafft hat, am Leben zu bleiben." Jiyong vermied bewusst eine konkrete Erklärung, doch das schien den beiden schon zu genügen.

"Wenn ihr mir endlich vertraut, könnte ihr mich gerne begleiten, aber falls nicht, lasst es einfach bleiben", meldete er sich wieder zu Wort und kurz blickten sich die beiden Partner, Jungkook und Taehyung, in die Augen, ehe sie sich zunickten.
"Wir vertrauen dir und werden dich begleiten, allerdings gibt es noch eine Menge Fragen, die geklärt werden müssen", antwortete der Schwarzhaarige dann und Jiyong nickte zur Bestätigung.

"Aller klar, dann nichts wie weg von hier."

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Seit ich Black Swan gestern gehört habe, komme ich nicht umher zu denken, dass das Lied perfekt zu dem Vibe dieser Geschichte passt 🌚

Und ich hätte eine Frage an euch. Ich hatte ja bereits irgendwo erwähnt, dass für diese Geschichte auch ein zweiter und dritter Teil geplant ist und da ich das Gefühl bekomme, dass dieser Teil doch nicht so lange wird wie angenommen, wollte ich schon mal fragen, ob denn jemand interessiert an den beiden Fortsetzungen wäre? ❤

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