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Jimin Pov
Auch das letzte Kleidungsstück nehme ich aus dem Karton und hänge es in den Schrank, welchen wir bereits aufgebaut haben. Zufrieden betrachte ich den inzwischen vollen Kleiderschrank und schließe die Türen, ehe ich mich stolz im Zimmer umschaue. Besonders viel steht hier nicht - eigentlich kaum etwas - und die besten Möbel haben wir genauso wenig, da wir aufgrund des fehlenden Geldes vieles aus Yoongis Wohnung mitnehmen mussten. Manche Sachen haben wir auch billig bei wem abgekauft, also sind es auch nicht mehr die Neusten, aber es reicht mir. Im Grunde genommen ist es sogar perfekt so.
Wir stehen hier in unserem ersten gemeinsamen Apartment, und ich kann nicht glücklicher sein, weil ich ganz genau weiß, dass das hier unser Neuanfang ist. Es spielt keine Rolle, dass es nicht das Größte, sowie Teuerste Apartment ist, oder die Inneneinrichtung nicht die Neuste und Beste ist. Ich habe Yoongi bei mir und bald auch meine besten Freunde, welche tatsächlich eine Tür weiter wohnen werden, mehr brauche ich nicht.
Als wir nach Wohnungen geschaut haben, wollten wir natürlich so nah wie möglich beieinander leben, aber dass wir etwas finden, was so nah ist, hätten wir niemals gedacht. Ich freue mich schon unfassbar auf die kommende Zeit, insbesondere, wenn jeder von uns seinen Alltag findet und wir uns nach und nach hier einleben. Wenn ich jetzt noch einen Nebenjob finden würde und für mehr Geld sorgen könnte, um Yoongi unter die Arme zu greifen, wäre ich mehr als dankbar. Die letzten Wochen konnten wir zwar etwas an Geld beiseite legen, aber das wird bei Weitem nicht für immer reichen. Dennoch verschafft es mir die nötige Zeit, die ich brauche, um etwas zu finden.
„Worüber denkst du nach, Baby?" Ich spüre Yoongis Arme um meine Taille, als er sich von hinten an mich kuschelt und mir direkt im Anschluss einen Kuss auf den Hals gibt. „Nur darüber, dass ich anfangen muss, mir einen Nebenjob zu suchen", erkläre ich ihm und lehne mich in seine Umarmung. Er hinterlässt einen weiteren Kuss auf meinen Hals. „Stress dich nicht, nimm dir die Zeit, die du brauchst. Wir schaffen das schon, Baby, dafür werde ich schon sorgen", redet er mir gut zu, was mich schmunzeln lässt. Ich finde es unfassbar attraktiv, wie ihn nichts aus der Fassung zu bringen scheint. Stattdessen gibt er mir dieses Gefühl von Sicherheit, was ich so liebe.
„Jetzt müssen nur noch Taehyung und Jungkook hier sein, dann wäre ich wunschlos glücklich", gestehe ich ihm und seufze bei dem Gedanken, dass die beiden etwas später nachkommen, da sie noch einige Sachen in Seoul klären müssen, bevor sie gänzlich hier leben können. „Eine, spätestens zwei Wochen noch, dann sind sie bei uns."
Bei seinen Worten nicke ich, ehe ich mich in seiner Umarmung umdrehe, sodass ich ihm direkt ins Gesicht schauen kann. „Also, was meinst du? Wir haben alles ausgepackt, unsere Klamotten sind eingeräumt und das Bett ist auch aufgebaut. Soll ich dir jetzt etwas in unserer Küche kochen?", grinse ich bei meiner Wortwahl, da hebt er eine Augenbraue an und bedeckt mich mit einem kritischen, aber auch amüsierten Blick. „Du willst kochen?", hakt er nach und fährt mit seiner Hand unter mein Shirt, um mit seinen Fingern sanft über meinen Rücken zu streicheln, woraufhin ich meine Arme locker um seinen Hals lege.
„Ich meine, ich könnte es versuchen. Du könntest mir aber auch ein wenig helfen, damit wir heute nicht verhungern müssen", verbessere ich mich schief grinsend, was ihn leicht lachen lässt. „Eigentlich hätte ich etwas anderes im Sinn, was wir machen könnten", meint er nun schmunzelnd, weshalb ich den Kopf fragend schief lege. „Was denn?", möchte ich wissen, doch noch während ich die Frage ausspreche, merke ich, wie er mich bereits langsam nach hinten drängt.
Ehe ich mich versehe, entkommt ein hoher Ton aus meiner Kehle, als ich plötzlich mit dem Rücken auf dem Bett lande und Yoongi sich in binnen Sekunden über mich beugt. „Zum Beispiel...", murmelt er und lehnt sich nach vorne, gibt mir einen sanften Kuss auf die Lippen und wandert paar Sekunden später weiter, sodass er anfängt, kleine Küsse auf meiner Kieferpartie zu verteilen. „Könnten wir schauen, was unser neues Bett so aushält", beendet er seinen Satz.
Mir fallen die Augen zu und ich drehe den Kopf leicht zur Seite, um ihm mehr Freiraum zu geben. Mein ganzer Körper entspannt sich augenblicklich und ich komme nicht drum herum, leicht zu schmunzeln. „Wir haben heute aber noch nichts gegessen...", argumentiere ich, lasse paradoxerweise jedoch zu, dass er weiterhin Küsse auf meiner Haut verteilt, einfach, weil ich nicht anders kann, als das hier zu genießen. Dennoch bin ich zwiegespalten, denn obwohl ich mich ihm vollkommen hingeben will, habe ich auch blöderweise auch ganz schön hunger.
„Willst du wirklich, dass ich jetzt aufhöre, Baby? Dann musst du mir das nur sagen", wispert er in mein Ohr.
Er spielt wirklich unfair.
Er weiß ganz genau, dass seine raue Stimme mich schwach werden lässt. Und seine Küsse meinen Verstand vernebeln. Dass ich nicht widerstehen kann, wenn er anfängt, an meinem Ohrläppchen zu knabbern. „Nein", entkommt es mir, doch schnell verbessere ich mich. „Ich meine Ja", bringe ich unsicher und leise hervor, doch muss seufzen, als seine Lippen ganz sachte meine streifen. „Was denn nun?", wispert er und legt sich etwas auf mich, sodass sich sein Körper einen kurzen Moment gegen meinen presst - insbesondere eine bestimmte Stelle. Und kurz darauf spüre ich auch die Spitze seiner Zunge an meinen Lippen, was mich bereits um den Verstand bringt. Er legt es wirklich drauf an, stimmt's? Und es scheint auch perfekt zu funktionieren. Mein Puls schlägt nämlich ein wenig schneller und die Lust sowie Hitze scheint allmählich auch zu steigen, was nun auch das Hungergefühl ein ganzes Stück verdrängt.
„Ach scheiß drauf", meine ich schließlich vollkommen überzeugt und platziere meine Hand auf seinen Rücken, um ihn zu mir zu ziehen; die minimale Lücke zwischen uns zu schließen und ihm einen verlangenden Kuss zu geben.
***
Partnerstory written by @riawinchesterx & @elijeon
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