Chào các bạn! Truyen4U chính thức đã quay trở lại rồi đây!^^. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền Truyen4U.Com này nhé! Mãi yêu... ♥

-34-

Seufzend liege ich auf dem Bett, mit geschlossenen Augen und das Buch aufgeklappt vor mir, auf der vollgeschriebenen Seite den Stift liegend.

Ein kleines Lächeln huscht über meine Lippen, als ich daran zurückdenke. 

Kaum zu glauben, dass das bereits vor über einem Jahr passiert ist...

Er hatte solche Angst, er wollte auf keinen Fall in mich verliebt sein. Nur leider kann man nicht entscheiden, wen man liebt. Ich kichere erheitert und drehe mich auf den Rücken, während ich unter dem Kopfkissen nach dem schwarzen Hoodie taste und ihn dann fest gegen meine Brust drücke. 

Ich habe tagelang versucht, mit ihm zu reden, doch er hat ständig abgeblockt, hat keinen Anruf angenommen, hat die Haustür nicht aufgemacht und sich geweigert auch nur ein Wort mit mir zu wechseln.

Und dann habe ich den Plattenspieler besorgt. 

Ich weiss noch, wie er durch die Tür meines Zimmers gestürmt ist, während ich auf dem Bett meine Hausaufgaben gemacht habe. Er sah aus, als sei er den ganzen Weg zu mir gerannt, so fest hat er geschnauft, er sah so verwirrt und hilflos aus.

Ich schlage die Augen wieder auf, drehe mich auf den Bauch und greife nach dem Buch und dem Stift, bevor ich eifrig wieder beginne zu schreiben.

24. Eintrag

Die nächsten Tage waren zu Tode langweilig. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, eine Freundschaft dank meinen dummen Gefühlen zerstört zu haben, diese Tatsache war schrecklich. Ich vermisste Taehyung.

Und ich probierte auch alles erdenkliche, um mit ihm zu reden, aber er weigerte sich partout. Also hatte ich entschlossen, ihn in Ruhe zu lassen.

Der Ältere wollte mich nicht mehr? Das musste ich wohl oder übel akzeptieren. Und das tat ich nun auch. Lediglich mit einem letzten Auftrag hatte ich meinen Vater betraut, den er mir nur zu gerne erledigte und jetzt wartete ich nur noch auf Taehyungs Reaktion. Mir war bewusst, dass diese vielleicht nie kommen würde, doch ich hatte Geduld. Er war ein höflicher Mensch, zumindest bedanken, auf eine kühle Art und Weise würde er sich.

Ich sass gerade auf meinem Bett und machte die über die Ferien erhaltenen Hausaufgaben, als meine Tür aufsprang. Ich quietschte vor Schreck ziemlich unmännlich auf und fasste mir erschrocken an die Brust, während ich aufblickte. 

Da stand er, im Türrahmen und starrte mich an, als sei ich das wertvollste, was er jemals besessen hatte. Taehyung keuchte sichtbar und er schien etwas verloren zu wirken.

"Was willst du denn hier?", fragte ich durchaus etwas taktlos. Er trat ohne mir zu antworten gänzlich ein und schloss die Tür, bevor er die Stirn an diese lehnte. "Kommt der Plattenspieler von dir?"

Bevor ich bejahen konnte, sprach er bereits weiter: "Natürlich tut er das, keiner sonst kennt diesen Waggon! Wie bist du auf das Ding gekommen?", fragte er nun. "Du hast eine Sammlung Schallplatten, ich dachte du würdest den Waggon auch mit ein paar bestücken wollen und dann brauchst du etwas, womit du sie abspielen lassen kannst", erklärte ich ruhig und spielte mit dem Bleistift in meinen Händen. 

Taehyung liess von der Tür ab und richtete sich auf, drehte sich zu mir und musterte mich eingehend. Einige Minuten lang war es vollkommen still zwischen uns, bis er leise und heiser flüsterte: "Du liebst mich?"

Ich nickte unsicher und merkte, wie mein Herz vor Nervosität an Fahrt aufnahm. Tae dagegen lachte verächtlich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. "Du weisst doch nicht einmal, was Liebe ist", erwiderte er leise.

Ich schluckte leer. "Mir hat nie jemand gesagt, was Liebe ist. Ich denke, es ist Liebe, was ich dir gegenüber fühle", erklärte ich mit zitternder Stimme und senkte meinen Blick auf meine Hände, "Aber vielleicht kannst du es mir beantworten?"

Er schnalzte mit der Zunge und ich sammelte all meinen Mut zusammen, bevor ich begann zu erklären: "Wenn du in meiner Nähe bist, bin ich glücklich. Es ist egal, wie scheisse mein Tag oder meine gesamte Woche bisher war, sobald du bei mir bist, rückt das alles in den Hintergrund ich bin nur glücklich darüber, dich bei mir zu haben. Wenn du mir zulächelst, kriege ich einen halben Herzinfarkt und kann nicht glauben, dass es für mich ist. Wenn du mich berührst - und wenn du bloss meine Schulter streifst - spielt alles in mir verrückt. Dann drehe ich komplett durch. Du bist der einzige Gedanke in meinen Kopf, egal was ich mache. Du bist der letzte Gedanke, mit dem ich einschlafe und der erste, wenn ich aufwache. Alles dreht sich um dich, deine Gefühle, dein Wesen. Du bereitest mir Herzrasen, Gefühle die einer Achterbahnfahrt gleichen, dank dir habe ich schlaflose Nächte, nach dir sehnt sich einfach alles in mir. Ich brauche nur an dich zu denken, und ich lächle wie ein Idiot. Ich will ständig in deiner Nähe sein, ich brauche dich. Deine Stimme, dein Lächeln, einfach alles. Und dennoch stottere ich wie ein Trottel, wenn du mit mir redest, mein Magen kehrt sich vor Aufregung um, meine Knie werden weich, mein Hirn ist unzurechnungsfähig, du machst mich so nervös, obwohl alles nach dir schreit."

Ich sah wieder zu ihm auf. "Und?", fragte ich leise, "Ist das Liebe, Tae?"

Der Ältere liess seine Arme sinken und legte den Kopf schief. Er brauchte einige Sekunden, bis er schliesslich antwortete: "Ja. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Liebe ist..."

Damit kam er vorsichtig auf das Bett zu, langsam und geräuschlos, als wollte er mich nicht erschrecken oder verjagen. Gespannt, was nun kam, blieb ich sitzen, selbst wenn mein Herz mir bis zum Hals klopfte. Er kroch zu mir, auf das Bett, kniete nun direkt gegenüber von mir und sah hinunter auf meine aufgeschlagenen Bücher.

Er klappte sie ohne weiteres zu und fegte sie vom Bett. Meinen protestierenden Laut, liess er verstummen, indem er mir die Hand auf den Mund drückte und mir noch näher kam. "Jungkook?", hauchte er und sah mir dabei tief in die Augen. Ich war mir sicher, würde ich stehen, dann würde ich spätestens jetzt zu Boden plumpsen. 

"Was?", fragte ich nervös, kaum entfernte er seine warme, grosse Hand und platzierte sie stattdessen an meiner Wange. Seine Berührung war so sanft, so hauchzart, als wäre es eine kleine Feder, die meine Wange streichelte, nicht mehr.

"Gerade eben", begann er heiser und war mir mittlerweile so nahe, dass ich seinen heissen Atem auf meinem Gesicht spüren konnte. Das trug nicht gerade dazu bei, dass ich mich beruhigte und auch seine Hand auf meiner Wange brannte - aber nicht unangenehm, ich liebte die Berührung und wäre es mir nicht peinlich, hätte ich mich noch mehr an sie geschmiegt.

"Gerade eben?", half ich ihm leise weiter, als er eine Weile nichts sagte. "Gerade eben... da hast du all das gesagt, was in mir ständig vorgeht - dank dir."

Mein Herz setzte aus, mein Kopf, der gerade eben noch vollgestopft mit möglichen Antworten, Fragen oder sonstigen Gedanken gewesen war, war nun wie leer gefegt. Mir fehlten die Worte.

Taehyung schien allerdings auch nicht darauf zu warten, dass ich ihm darauf etwas antwortete, stattdessen kam er mir nun noch näher, dass unsere Nasenspitzen sich berührten. Mein Herz raste erneut los, so stark und schnell, dass es schmerzhaft war.

"Um es anders auszudrücken", fügte der Ältere ruhig hinzu, "Ich liebe dich, Jungkook."

Ohne weiter Zeit zu verschwenden, überbrückte er die letzten Zentimeter zwischen uns und berührte mit seinen Lippen ganz sanft die meinen. Kuss konnte man das nicht nennen, doch trotzdem hatte die kleine Berührung es geschafft, mich innerlich ausflippen zu lassen. Ich japste nach Luft, als er sich bereits wieder zurückzog.

Nicht einmal zwei Sekunden lang, hatte der Kontakt gedauert, als er bereits wieder normal vor mir sass und nicht aufschaute.

"Ich liebe dich", wiederholte er leise, sah dabei auf seine Hände. Ich wollte den Mund öffnen, um das Liebesgeständnis zu erwidern, als er mir zuvorkam und wieder sprach. "Das habe ich bereits, als du mir gesagt hast, was du fühlst."

Und nun war ich komplett verwirrt. Fragend legte ich den Kopf schief. "A-aber... du hast...", begann ich ratlos, als er mich unterbrach: "Ich weiss, ich weiss. Ich habe dich angelogen. Und das tut mir leid. Ich... ich dachte, wenn ich dich nicht mehr sehe, wird es aufhören, wenn ich mir nur lange genug einrede, dass ich nicht schwul bin, dass es aufhört. I-ich dachte...", er brach verzweifelt ab und fuhr sich durch die Haare.

"Du willst nicht schwul sein?", erriet ich leise. Ich konnte das irgendwie verstehen, es war sicherlich komisch für ihn, wenn er bis dahin ständig etwas mit Frauen gehabt hatte und dann kam einfach ich dahergelaufen und er verliebte sich in einen Kerl. Ich dagegen war mir relativ früh sicher gewesen, bi zu sein, obwohl ich heute davon überzeugt war, dass mir kein Mensch des anderen Geschlechts gefallen würde.

"Das ist es nicht. Ich bin schwul und das weiss ich auch", murmelte er und schluckte leer, "Nur meine Eltern wollen das nicht. Sie wollen keinen schwulen Sohn."

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen4U.Com