【Chapter 25】
Das Tröpfeln auf das unten liegende Gestein hinterließ in der Höhle ein seltsames Geräusch, das Kook jedes Mal aufzucken ließ. Die darin liegende Atmosphäre war einfach nur unangenehm, man fühlte sich erdrückt von all den Dingen, die diese Ruinen aufzuweisen hatten. Es war, als würde man heiligen Grund unter sich haben und als wäre man als Mensch nicht gerecht, auf diesem zu laufen.
Und dennoch beschlich Kook etwas angenehmes darin, als wäre er schon einmal hier gewesen, er wirkte nicht beeindruckt von der erdrückenden Atmosphäre, viel mehr fürchtete er sich vor Gefahren, denn die Finsternis um sie herum war etwas, das ihm offenbar zu schaffen machte.
Kleine Lichtquellen, die alle vereinzelt an den Wänden oder den riesigen Felsen angebracht wurden, dienten ihnen als Wegweiser und sorgten dafür, dass sie sich darin nicht verlaufen konnten.
"Diese Gemälde", kommentierte der Braunhaarige dann, als er an der rechten Wand Höhlenmalereien entdeckte und diese mit geweiteten Augen musterte. Diese Malereien waren allerdings nicht alles, das diese Ruinen zu bieten hatte, doch Kook inspizierte sie als würde er darin etwas erkennen. Für Taehyung war dieses Bild nichts weiter als sinnloses Malen, doch Kook schien dahinter eine Nachricht zu entschlüsseln. Er sah etwas, das dem Schwarzhaarigen neben ihm verschleiert blieb.
"Es ist ein Krieg." Kook sprach das erste Mal über dieses Bild und klang dabei so überzeugt, als wäre er selbst beim Entstehen dieses Bildes dabei gewesen.
"Die Bilder erzählen von einer erbitterten Schlacht zwischen Gut und Böse, viele Menschen kamen hierbei ums Leben."
Taehyung dachte an die Erzählungen der Ältesten und bemerkte sofort einen Zusammenhang zwischen ihnen und Kook's Worten, dass dies kein Zufall sein konnte, wurde ihm recht schnell bewusst und er beschloss, Kook nicht aus dieser Trance heraus zuholen.
"Die Tiere flüchteten vor den vernichtenden Flammen, die ihnen ihr Zuhause raubten, diese törichten Menschen bekämpften sich und merkten nicht, dass alles was sie taten nur der eigenen Selbstzerstörung diente." Wie aus einem Buch fing er an seinen Text herunter zu rattern, es war so seltsam ihn so reden zu hören, doch nach diesem Satz begann sein Kopf wieder zu schmerzen und er wand seinen Blick von der Malerei ab.
"Urgh, das ist einfach nur schrecklich...", murmelte er dann leise vor sich hin, Taehyung legte seine Hand vorsichtig auf Kook's Schulter ab und wollte ihm damit seinen Beistand symbolisieren. Die beiden verharrten für eine Weile in dieser Position, bis der etwas Kleinere der Meinung war wieder laufen zu können.
Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort, immer wieder fanden sie Symbole oder Malereien fragmentarisch vor, vieles war aber auch schon zertrümmert und nicht mehr lesbar.
Die Lichtquellen hingegen deuteten alle auf ein Ende hin, es war der hinterste Teil dieser Ruine und auch der Teil, der am besten belichtet wurde. Fest entschlossen gingen sie auf diesen zu, von Weitem konnte man schon eine riesige Malerei erkennen und ein Symbol, das in Kook ein seltsames Gefühl auslöste. Es war seltsam davor zu stehen, er fühlte sich so fremd und gleichzeitig so wohl, als würde er für einen Moment erkennen, wer er wirklich war und was seine Bestimmung war.
Seine Hand glitt schon fast wie automatisch an die beiden Ketten, die er an seinem Hals trug und sein Blick wanderte nach oben, um sich dieses Bild anschauen zu können. Das Symbol darauf ähnelte dem auf den Ketten sehr und es wurde klar, dass es eine Verbindung zwischen den Ruinen und den Ketten geben musste. Es war nicht mehr ausweichlich.
Die Stille herrschte in diesem Raum, keiner der beiden gab auch nur einen Mucks von sich und wenn man genau lauschte, konnte man sogar das Klopfen des eigenen Herzens spüren.
Das von Kook klopfte so stark gegen seine Brust, dass er das Gefühl bekam, es würde jeden Augenblick rausspringen, doch es verweilte an Ort und Stelle, während er seinem Gedankenfluss freien Lauf lassen konnte.
Doch auf einmal was ein lautes Poltern zu hören und die beiden drehten sich erschrocken in die Richtung, aus der dieses Geräusch zu hören war. Beide waren sie gewappnet für alles, das auf sie zukommen würde, doch mit was konnte man in einer heiligen Ruine rechnen? Taehyung ging ein paar Schritte weiter nach vorn, um besser erkennen zu können und im Falle einer Gefahr schnell zu handeln.
Bald schon vernahmen die beiden langsam näherkommende Schritte und wussten direkt, dass jemand auf dem Weg zu ihnen war.
Ist Bogum uns gefolgt? Fragte Kook sich in Gedanken und betete innerlich, dass es nur der Freund von Taehyung war und niemand, der ihnen etwas böses wollte.
Doch bald schon mussten die beiden erkennen, dass ihnen eine für sie völlig fremde Person gefolgt war; Taehyung erkannte langsam den schwarzen Mantel, nach und nach erkannte er auch die Maske, die der Fremde aufhatte und sofort läuteten in ihm alle Alarmglocken.
"Wer bist du?!", fragte er wütend und ging sofort in Stellung, denn er würde diese Ruinen und Kook mit allen Mitteln beschützen, ganz egal, wer dabei sein Gegener war.
"Mein Name tut nichts zur Sache, ich bin nur wegen einer Sache hergekommen!", seine dunkle Stimme löste bei Kook eine Gänsehaut aus und er fühlte sich direkt eingeschüchtert von ihr, doch etwas an dieser Person wirkte auf ihn mysteriös und er hatte nicht das Gefühl, als würde die Person etwas böses wollen.
"Was willst du hier?", erwiderte Taehyung dann und ließ den Feind nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde aus den Augen.
"Ich hole mir das, was mir zusteht. Das Fragment dieser Ruine."
"Das Fragment? Was willst du damit?" Es waren Fragen über Fragen, die Taehyung diesem Typen stellte und er wusste, dass er dieses Frage-Antwort-Spiel nicht mehr lange mitspielen würde, denn sicherlich hatte er bereits erkannt, dass er nicht wehrlos an dieses Fragment kommen wird.
"Tut nichts zur Sache, also aus dem Weg!"
Als Taehyung aber nichtmals die Anstalten machte sich zu bewegen, machte der Typ im Mantel den ersten Schritt und ehe Taehyung reagieren konnte, hatte er auch schon einen festen Schlag in die Magengrube kassiert und keuchte vor Schmerzen einmal laut auf. Doch so leicht würde er sicher nicht kleinbei geben, er packte den Arm seines Feindes und rammte ihm stattdessen seinen Ellenbogen in den Magen.
Der Angreifer riss sich von ihm los und wirkte wenig beeindruckt von Taehyung's Gegenangriff, weshalb er auch keinerlei Erschöpfung zeigte.
"Kook, du musst von hier verschwinden! Das wird sonst zu gefährlich!", entwich es den Lippen von Taehyung, während er seinen Feind mit seinem Blick fixierte und sich für den nächsten Schlagabtausch wappnete.
Und sofort schnellte der Blick des Maskierten auf Taehyung's Begleiter und die Überraschung war für einen Moment in seinem Blick erkennbar.
"Jungkook, bist du das?!"
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Das ist so trashy geschrieben, aber here we go
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